42. ordentliche GV der Bâloise-Holding
Basel, 18. Mai 2005. Bâloise will 2005 den Gewinn erneut markant steigern.Unter dem Vorsitz von Verwaltungsratspräsident Dr. Rolf Schäuble und in Anwesenheit von 834 Aktionären, die total 11'311'760 Aktien vertraten, fand am 18. Mai 2005 die ordentliche Generalversammlung der Bâloise-Holding statt. Die Versammlung genehmigte den Geschäftsbericht mit den Abschlüssen der Bâloise-Holding samt Konzernrechnung. Sie stimmte dem Antrag des Verwaltungsrats auf eine Bar-Dividende von CHF 1.10 pro Aktie zu.
Die Verwaltungsratsmitglieder Dr. Rolf Schäuble, Dr. Eveline Saupper und Dr. Arend Oetker wurden für weitere drei Jahre bestätigt.
In seiner Präsidialansprache konnte Dr. Rolf Schäuble erneut auf positive Resultate verweisen: Mit dem Gewinn von 222 Mio. CHF hat die Bâloise im Geschäftsjahr 2004 das Ergebnis gegenüber 2003 mehr als verdoppelt. Die strategische Neuausrichtung mit dem Fokus auf das Kerngeschäft Versicherung und Vorsorge und die ertragreichen Kunden zeigt ihre Wirkung. Besonders erfreulich ist, dass alle Geschäftssparten zum Gewinn beigetragen haben: Das Nichtleben-Geschäft, die Lebensversicherungen, die Banken, hier insbesondere die Baloise Bank SoBa in Solothurn. Sie hat den Gewinn um 25% gesteigert.
Insgesamt erwartet die Bâloise für dieses Jahr - ausserordentliche Ereignisse wie Naturkatastrophen vorbehalten - wiederum eine markante Gewinnsteigerung.
Aufruf zur Wiederbelebung der Schweiz
Im zweiten Teil seiner Ansprache äusserte sich Rolf Schäuble in der Rolle des Bürgers und Unternehmers erneut besorgt zum wirtschaftlichen und politischen Geschehen. Nach wie vor zählt die Schweiz zu den wachstumsschwächsten Ländern Europas. Die Verschuldung der öffentlichen Hand ist gigantisch. Die Schweiz hat noch immer eine steigende Staatsquote, die vierthöchste im OECD-Raum. Es wird viel darüber geredet, wie das Land auf Kurs gebracht werden soll. Aber es geschieht wenig bis nichts – ausser Sandkastenspiele mit Symptombekämpfung. So äusserte sich Rolf Schäuble unter anderem auch prägnant zu den Themen der Einwanderungspolitik; "Wir brauchen ausländische Spitzenkräfte", der Sozialpolitik; "Arbeit muss sich lohnen", der Finanz- und Strukturpolitik; "Weg mit dem teuren Staat", oder der Bildungspolitik; "Nur die beste Ausbildung ist gut genug". Die Schweiz hat viele Stärken. Doch, so Schäuble, "ist es nicht Aufgabe, sich als Unternehmer und als Staatsbürger gegenseitig auf die Schultern zu klopfen und sich im Guten zu bestärken. Im Gegenteil. Etwas mehr Distanz zum eigenen verblassenden Glorienschein ist durchaus angezeigt. Denn wir wollen ja wieder an die Spitze, beziehungsweise dort bleiben".
Die Aktie der Bâloise Holding AG ist im Hauptsegment an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Baloise Group beschäftigt rund 9'100 Mitarbeitende.