Baloise mit ausgezeichnetem Halbjahresresultat

Basel, "Ich bin stolz auf die Entwicklung der Baloise zum Semesterabschluss 2017. Der Gewinn stieg um fast 34% auf starke 299 Mio. CHF. Wir konnten die Profitabilität weiter verbessern und erreichten in allen Ländergesellschaften einen Schaden-Kosten-Satz von unter 100%. Wir sind hochambitioniert in die neue strategische Phase gestartet. Im ersten Halbjahr lancierten wir zahlreiche Produktinnovationen und Digitalisierungsinitiativen. Die Baloise ist auf Kurs und ich freue mich auf die kommenden Monate des Geschäftsjahrs 2017", kommentiert Gert De Winter, Group CEO, den Semesterabschluss 2017 der Baloise.

Semesterabschluss 2017 auf einen Blick

  • Gewinn steigt um 33.8% auf 298.6 Mio. CHF
  • Wachstum des Geschäftsvolumens in Zielsegmenten; Nichtleben +1.0%, traditionelles Lebengeschäft -0.2% und Prämien mit Anlagecharakter +2.9%.
  • Stark verbesserte Profitabilität im Nichtlebengeschäft.
    Schaden-Kosten-Satz (Combined Ratio) netto von 89.7% (Vorjahr: 92.5%).
    Deutschland mit einem Schaden-Kosten-Satz netto von 99.5%.
  • EBIT von 114.8 Mio. CHF im Lebengeschäft (Vorjahr 45.5 Mio. CHF).
  • Anstieg der Neugeschäftsmarge des Lebengeschäfts auf 24.8%, auch dank des verbesserten Businessmixes.
  • Asset Management trotzt anhaltender Tiefzinsphase mit einer Nettorendite der Versicherungsgelder von 1.4%.
  • Eigenkapital steigt um 2.0% auf 5'892.0 Mio. CHF (31. Dezember 2016: 5'773.7 Mio. CHF) 
  • Stand des Aktienrückkaufs von bis zu 3 Millionen eigener Aktien bei rund 8%.

Zusammenfassung des Geschäftsverlaufs

Gewinn und Geschäftsvolumen

Die Baloise erzielte im ersten Halbjahr 2017 einen Gewinn von 298.6 Mio. CHF. Dies entspricht einer Zunahme von 33.8% gegenüber dem Halbjahr 2016. Die Hauptgründe liegen unter anderem im stark verbesserten Schaden-Kosten-Satz im Nichtlebengeschäft, das anders als im Vorjahr nicht durch ausserordentliche Nachreservierungen in Deutschland belastet wurde. Zudem fielen die Reservestärkungen im Lebengeschäft aufgrund der Zinsentwicklung tiefer aus als im Vorjahr. Das Geschäftsvolumen der Baloise Group ist weiter gewachsen, dies trotz des herausfordernden Umfeldes sowie des Verkaufs eines geschlossenen Lebensversicherungsbestandes in Deutschland. Es liegt mit  5'671.0 Mio. CHF um 0.8% über dem Vorjahresniveau. Das Wachstum wurde dabei vor allem in den Zielsegmenten erzielt, das heisst im Nichtlebengeschäft sowie bei den Prämien mit Anlagecharakter.

Nichtleben- und Lebengeschäft

Das Geschäftsvolumen im Nichtleben erzielte trotz negativer Währungskurseinflüsse ein Wachstum von 1.0% auf 2'149.5 Mio. CHF. Bereinigt um die Währungseffekte ergibt sich ein Wachstum von 1.9%. Der hervorragende Schaden-Kosten-Satz netto im Nichtlebengeschäft von 89.7% widerspiegelt zudem die stark verbesserte Profitabilität. Dies entspricht einer Verbesserung um 2.8 Prozentpunkte gegenüber der Vorjahresperiode. Der Schaden-Kosten-Satz netto lag zum Halbjahr in allen Ländergesellschaften unter 100%.

Das Lebenergebnis lag vor Steuern und Finanzierungskosten (EBIT) bei 114.8 Mio. CHF (Vorjahr: 45.5 Mio. CHF). Hauptgrund für die Verbesserung ist insbesondere die stabilere Entwicklung der Zinsen, die zu deutlich tieferen Reservestärkungen als im Vorjahr führte. Bei den Prämien mit Anlagecharakter wurde ein Wachstum von 2.9% verzeichnet. Das Geschäft bei den traditionellen Lebensversicherungen blieb praktisch stabil. Im deutschen Lebengeschäft wirkt sich der Verkauf des geschlossenen Lebensversicherungsbestandes der deutschen Niederlassung der Basler Leben AG an die Frankfurter Leben-Gruppe negativ auf das Wachstum aus. Die Neugeschäftsmarge im Lebengeschäft verbesserte sich auf 24.8% (Vorjahr 7.3%). Dies vor allem aufgrund deutlich verbesserter Margen in der Schweiz sowie in Belgien und Luxemburg. In Deutschland ist die Neugeschäftsmarge bereits auf einem sehr guten Niveau.

Bank & Asset Management

Das Ergebnis des Bankgeschäfts ging mit 11.6 Mio. CHF um rund einen Viertel zurück und lag bei 41.9 Mio. CHF vor Steuern und Finanzierungskosten (EBIT). Dies entspricht dem durchschnittlichen Niveau der vergangenen Jahre, nachdem ein einmaliger Effekt aufgrund von Pensionsplanänderungen bei der Baloise Bank SoBa das Vorjahresergebnis positiv beeinflusste. Haupttreiber in dieser Sparte sind traditionell die Baloise Asset Management, die ihren Anteil zum Halbjahr erhöhen konnte, sowie die Baloise Bank SoBa.

Eigenkapital

Das konsolidierte Eigenkapital lag zum Halbjahr bei 5'892.0 Mio. CHF und damit um 2.0% über dem Vorjahr (31. Dezember 2016: 5'773.7 Mio. CHF). Mit dem auch 2017 erneut bestätigten Rating "A" mit stabilem Ausblick der Ratingagentur Standard & Poor's unterstreicht die Baloise ihre solide Kapitalisierung. Neu führen auch die Tochtergesellschaften der Baloise ein eigenes Rating. Die Baloise Belgium NV in Belgien erzielte "A" mit stabilem Ausblick, die Basler Sachversicherungs-AG in Deutschland erhielt ein "A-" mit stabilem Ausblick. Im Rahmen des im Frühjahr angekündigten Aktienrückkaufprogramms von bis zu 3 Mio. Aktien sind seit April 2017 bereits rund 8% zurückgekauft worden.

Erläuterungen zum Geschäftsverlauf

Nichtleben

 

 

In der Sparte Nichtleben (Schaden- und Personenversicherungen) wurde ein EBIT von 261.2 Mio. CHF erzielt (Vorjahr: 208.4 Mio. CHF). Dieses Ergebnis liegt 25.3% über dem Halbjahr 2016. Zu berücksichtigen ist dabei, dass im Vorjahr Reservestärkungen bei der Basler Deutschland das Ergebnis einmalig stark belastet haben. Der Schaden-Kosten-Satz netto verbesserte sich auf sehr gute 89.7% (Vorjahr: 92.5%). Dafür sind neben der Verbesserung in Deutschland unter anderem der sehr gute Schadenverlauf im ersten halben Jahr und die deutlich geringere Grossschadenlast gegenüber dem Halbjahr 2016 verantwortlich. Ausserdem verbesserte sich das Abwicklungsergebnis gegenüber dem Vorjahr. Das Geschäftsvolumen lag bei 2'149.5 Mio. CHF. Dies entspricht trotz negativer Wechselkurseffekte einem Anstieg von 1.0% gegenüber 2016. Das Nichtlebengeschäft ist in allen Märkten angestiegen.

 

EBIT um 25.3% gesteigert

 

Deutlich verbesserte
Profitabilität. Starker
Schaden-Kosten-Satz netto
von 89.7

Leben

 

 

In der Sparte Lebensversicherungen wurde ein EBIT von 114.8 Mio. CHF erzielt (Vorjahr: 45.5 Mio. CHF). Hauptgrund dafür sind insbesondere die tieferen Reservestärkungen im Lebengeschäft aufgrund der Zinsentwicklung. Gegenüber dem Vorjahr ist zudem das Geschäftsvolumen im Lebengeschäft inklusive der Prämien mit Anlagecharakter mit 3'521.5 Mio. CHF leicht angestiegen (Vorjahr: 3'495.6 Mio. CHF). Vor allem das gruppenweite Wachstum von 2.9% bei den Prämien mit Anlagecharakter, die vor allem in Luxemburg (+13.7%) stark zulegten, wirkte sich positiv aus. Bereinigt um Wechselkurseffekte läge das gruppenweite Wachstum sogar bei 4.3%. Das erneute Wachstum bei den Prämien mit Anlagecharakter widerspiegelt den strategischen Fokus auf moderne Lebenprodukte mit geringer Kapitalintensität. Negativ auf das Wachstum wirkte sich der Verkauf des Lebensversicherungsbestandes der deutschen Niederlassungen der Basler Leben AG an die Frankfurter Leben-Gruppe aus. Der verbesserte Geschäftsmix und die Zinsentwicklung hatten auch einen positiven Einfluss auf die Neugeschäftsmarge. Sie verbesserte sich auf 24.8% (Vorjahr: 7.3%).

 

EBIT-Beitrag von
114.8 Mio. CHF

 

Prämienvolumenwachstum
von 2.9% auf 1'109.7 Mio.
CHF im Leben-Zielsegment
"Prämien mit
Anlagecharakter"

 

Neugeschäftsmarge bei
starken 24.8%

Bank & Asset Management

 

 

Die Banksparte erzielte mit einem EBIT von 41.9 Mio. CHF (Vorjahr: 53.5 Mio. CHF) ein solides Halbjahresergebnis auf Niveau der letzten Jahre. Im letzten Halbjahr wurde das Resultat aufgrund eines Einmaleffektes einer Pensionsplanänderung bei der Baloise Bank SoBa positiv beeinflusst. Erneut waren die Baloise Asset Management und die Baloise Bank SoBa hauptverantwortlich für das Ergebnis. Die Baloise Asset Management konnte ihren Beitrag um 2.2% verbessern. Die Baloise Bank SoBa zeigt ebenfalls ein gutes Resultat, lässt man den positiven Einmaleffekt im Vorjahr aufgrund von Pensionsplanänderungen ausser Acht. Zum Erfolg der Bank trugen das Ergebnis im Kommissionsgeschäft und der sehr gute Kreditrisikoverlauf bei. Die anhaltende Tiefzinsphase spürt die Baloise Bank SoBa im leicht rückläufigen Zinsergebnis.

 

Solides Ergebnis im
Bankgeschäft

Kapitalanlagen

 

 

Das erzielte Anlageergebnis lag mit 769.9 Mio. CHF unter dem Vorjahresniveau (930.4 Mio. CHF). Das anspruchsvolle Zinsumfeld liess die wiederkehrenden Erträge im Vergleich zum Vorjahr auf 670.7 Mio. CHF sinken (Vorjahr: 730.4 Mio. CHF), wobei ein Anteil von zirka 28.0 Mio. CHF des Rückgangs durch die Übertragung des geschlossenen Bestandes der deutschen Niederlassung der Basler Leben AG an die Frankfurter Leben-Gruppe resultiert. Aufgrund der nach wie vor unattraktiven Wiederanlagerenditen von Schweizer Obligationen wurde im ersten Halbjahr der Aufbau von Sachwerten mit laufendem Ertrag sowie währungsabgesicherten USD-Investitionen weiter vorangetrieben.

Die realisierten Gewinne und Verluste sind im Vergleich zum Vorjahr um 142.7 Mio. CHF tiefer ausgefallen. Die positive Aktienmarktentwicklung führte zu tieferen Brutto-Wertberichtigungen auf Finanzanlagen in Höhe von 20.6 Mio. CHF (Vorjahr 68.4 Mio. CHF). Buchgewinne auf Immobilien haben abermals einen positiven Beitrag zum Ergebnis geliefert, aber in deutlich geringerem Ausmass als in der Vorjahresperiode. Der währungsbedingte Ergebniseffekt war trotz des aus Sicht eines Schweizer Investors schwächeren USD und erstarkten EUR gering. Dies als Konsequenz der hohen Währungsabsicherungsquoten der Kapitalanlagen über die Gruppe.

Die Versicherungsgelder rentierten mit 1.4% (Vorjahr: 1.8%).

 

Asset Management mit
einer Nettorendite der
Versicherungsgelder von
1.4%

Schweiz

 

 

Das Schweizer Geschäft stellt erneut seine Stärke unter Beweis. Es ist nicht nur sehr profitabel, sondern verzeichnet auch ein Prämienwachstum von 1.8%. Dazu haben alle Sparten, das Leben- und Nichtlebengeschäft sowie das Geschäft mit den Prämien mit Anlagecharakter, beigetragen. Der EBIT stieg um 31.4% auf 316.8 Mio. CHF (Vorjahr: 241.1 Mio. CHF) an. Mit ausschlaggebend für das positive Ergebnis war der sehr gute Schaden-Kosten-Satz netto von 81.4%. Die Grossschadenbelastung nahm ab. Die  Abwicklungsgewinne fielen tiefer als im Halbjahr 2016 aus, lagen aber immer noch auf einem hohen Niveau. Das Geschäftsvolumen stieg auf 3'227.4 Mio. CHF (Vorjahr: 3'171.7 Mio. CHF). Das Umfeld im Schweizer Markt bleibt aufgrund der tiefen Zinsen weiterhin sehr anspruchsvoll.

 

Das Prämienvolumen im Nichtlebengeschäft stieg leicht um 0.3% auf 1'051.7 Mio. CHF an. Dazu trugen alle Branchen mit Ausnahme von Allgemeiner Haftpflicht sowie Motorfahrzeuge bei. Der Kostensatz konnte leicht gesenkt werden. In der Strategieumsetzung sind seit dem ersten Halbjahr neue Produkte für junge Kunden auf dem Markt und es wurden zum Beispiel verschiedene Gegenstandsversicherungen sowie eine Cyberversicherung für Privatpersonen lanciert. Im zweiten Halbjahr wird dank der Übernahme von MOVU – der grössten digitalen Umzugsplattform der Schweiz – das klassische Angebot an Versicherungslösungen mit darüber hinausgehenden innovativen Dienstleistungen erweitert werden.

 

Im Lebengeschäft stiegen die IFRS-Prämien um 2.5% auf 2'124.8 Mio. CHF an. Der Anstieg resultiert vor allem bei den Einmalprämien, während die periodischen Prämien in der Vollversicherung des Kollektivlebens nur leicht zunahmen. Im Kollektivleben nahmen die Einmalprämien infolge eines Grossabschlusses zu. Weiterhin sehr erfolgreich ist die teilautonome Vorsorgelösung Perspectiva, die erneut ein starkes Wachstum verzeichnet. Im Einzelleben war das Wachstum bei den Einmalprämien gegenüber dem Vorjahr vor allem aufgrund des Tranchenproduktes Baloise Safe Invest höher.

 

Die Baloise Bank SoBa (alle Zahlen gemäss lokaler Rechnungslegung) erzielte im ersten Halbjahr 2017 ein erfreuliches Ergebnis. Der Reingewinn verbesserte sich um 1.6% auf 13.3 Mio. CHF. Positiv ist die starke Zunahme der Vermögensverwaltungsmandate (+30%), die zu einer Steigerung der Kundenvermögen auf 8.9 Mrd. CHF beitrug. Dies ist auf die Zusammenarbeit zwischen Bank und Versicherung zurückzuführen. Das einzigartige Geschäftsmodell bietet für die Kunden gerade im aktuellen Finanzmarktumfeld die beste Anlagevariante aus Bank und Versicherung. Ebenfalls zur Verbesserung des Semesterergebnisses trug der sehr gute Kreditrisikoverlauf bei. Als Bank mit Hauptertragsausrichtung auf das Zinsengeschäft bleiben die Rahmenbedingungen aber anspruchsvoll.

 

Prämienwachstum von
1.8%

 

Hervorragender Schaden-
Kosten-Satz von 81.4%

 

Steigerung der
Kundenvermögen bei der
Baloise Bank SoBa

Deutschland

 

 

Das deutsche Geschäft schreibt wieder einen Gewinn, nachdem Reserveverstärkungen von 54.8 Mio CHF im Nichtlebengeschäft im Vorjahr das Ergebnis erheblich negativ beeinflussten. Der EBIT lag zum Halbjahr 2017 bei 10.6 Mio. CHF. Das Nichtlebengeschäft erzielte einen stark verbesserten Schaden-Kosten-Satz netto von 99.5% (Vorjahr: 116.3%). Gründe dafür waren der Wegfall der Sondermassnahmen zur Reserveverstärkung im Halbjahr 2016 sowie eine gegenüber dem Vorjahr tiefere Grossschadenlast. Positiv entwickelte sich auch das Wachstum im Nichtlebengeschäft, das mit 1.4% im Plus lag. Das Wachstum erfolgte hierbei in den Zielsegmenten. In lokaler Währung stiegen die Prämieneinnahmen um 6% im Privatkundensegment und um 5% im KMU-Segment, während sie im Industriegeschäft um 13% im Vergleich zur Vorjahresperiode abnahmen. Im Lebengeschäft wurde ein EBIT von 10.1 Mio. CHF erzielt. Es verzeichnete einen Prämienrückgang um 23.6%, was in einem Geschäftsvolumen von 177.9 Mio. CHF resultierte (Vorjahr: 232.8 Mio. CHF). Der Rückgang ist vor allem auf den Verkauf des geschlossenen Lebensversicherungsbestandes der deutschen Niederlassung der Basler Leben AG an die Frankfurter Leben-Gruppe zurückzuführen. Dieser wurde Anfang Februar vollzogen, womit knapp 50 Mio. CHF an Prämien weggefallen sind. Erfreulich ist aber das Wachstum des Neugeschäfts, das deutlich über dem Gesamtmarkt liegt.  

Schaden-Kosten-Satz bei
99.5%

 

Wachstum in den
Zielsegmenten

 

Belgien

 

 

Der EBIT im belgischen Geschäft sank auf 56.0 Mio. CHF (Vorjahr: 70.1 Mio. CHF). Das Geschäftsvolumen insgesamt war ebenfalls rückläufig und lag bei 759.4 Mio. CHF (Vorjahr: 807.3 Mio. CHF). Im Nichtlebengeschäft stieg das Prämienvolumen hingegen um 2.5% an und verzeichnet in fast allen Branchen ein Wachstum. Das Geschäft zeigt sich auch weiterhin sehr profitabel mit einem fast unveränderten und um 0.1 Prozentpunkte tieferen Schaden-Kosten-Satz netto von 94.0%. Im Lebengeschäft blieb das Wachstum mit einem leichten Minus von 0.2% stabil. Einen starken Rückgang verzeichneten die Prämien mit Anlagecharakter. Hier lag der aus Tarifanpassungen resultierende Rückgang bei 26.9%. Insgesamt befindet sich das belgische Geschäft in ausgezeichneter Verfassung und trägt als grundsolider Pfeiler zum anhaltenden Erfolg der Baloise bei. Der sehr gute Geschäftsverlauf eröffnet uns Möglichkeiten, weiteres organisches und anorganisches Wachstum im belgischen Markt anzugehen.  

Wachstum im
Nichtlebengeschäft von
2.5%

 

Leicht verbesserter
Schaden-Kosten-Satz
von 94%

 

Luxemburg

 

 

Der EBIT im luxemburgischen Geschäft verbesserte sich markant auf 13.9 Mio. CHF (Vorjahr: 10.3 Mio. CHF). Das Geschäftsvolumen stieg erneut deutlich an und lag bei 903.4 Mio. CHF (Vorjahr: 810.4 Mio. CHF). Das Wachstum im Nichtlebengeschäft blieb stabil. Der Schaden-Kosten-Satz netto stieg um 2.5 Prozentpunkte auf 89.7% (Vorjahr: 87.2%). Grund dafür sind Abwicklungsverluste im Vergleich zum aussergewöhnlich guten Vorjahr. Diese Verluste fallen hauptsächlich auf die schlechtere Abwicklung vergangener Grossschäden zurück. Im Lebengeschäft verzeichnete das traditionelle Geschäft ein Minus von 5.5%, während die Prämien mit Anlagecharakter mit einem Plus von 13.7% weiter stark gewachsen sind. Die Nachfrage kommt dabei vor allem aus Frankreich sowie auch Portugal. Die Produkte aus Liechtenstein finden hingegen mehrheitlich Abnehmer im italienischen Markt.

 

Markanter EBIT Anstieg
auf 13.9 Mio. CHF

 

Geschäftsvolumen um
11.5% gesteigert

 

Die Baloise Group ist mehr als eine traditionelle Versicherung. Im Fokus ihrer Geschäftstätigkeit stehen die sich wandelnden Sicherheits- und Dienstleistungsbedürfnisse der Gesellschaft im digitalen Zeitalter. Die rund 7'300 Baloise Mitarbeitenden fokussieren sich deshalb auf die Wünsche ihrer Kunden. Ein optimaler Kundenservice sowie innovative Produkte und Dienstleistungen machen die Baloise zur ersten Wahl für alle Menschen, die sich einfach sicher fühlen wollen. Im Herzen von Europa mit Sitz in Basel, agiert die Baloise Group als Anbieter von Präventions-, Vorsorge-, Assistance- und Versicherungslösungen. Ihre Kernmärkte sind die Schweiz, Deutschland, Belgien und Luxemburg. In der Schweiz fungiert sie mit der Baloise Bank SoBa zudem als fokussierter Finanzdienstleister, eine Kombination von Versicherung und Bank. Das Geschäft mit innovativen Vorsorgeprodukten für Privatkunden in ganz Europa betreibt die Baloise mit ihrem Kompetenzzentrum von Luxemburg aus. Die Aktie der Bâloise Holding AG ist im Hauptsegment an der SIX Swiss Exchange kotiert.