Zwei Geschäftsmänner laufen einen Gang entlang

Geschäftsgang

Hohe Ertragskraft in anspruchsvollem Umfeld

Überblick über die Geschäftsentwicklung

Das solide Semesterergebnis der Baloise von 248.7 Mio. CHF ist geprägt von den Unsicherheiten an den Währungs- und Zinsmärkten. Der Entscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vom 15. Januar 2015, die Untergrenze des Schweizer Frankens zum Euro aufzuheben, wirkt sich bereits auf das Ergebnis des Halbjahres aus. Zum Stichtag hat sich der Schweizer Franken nach dem SNB-Entscheid gegenüber dem Euro um 16 Rappen aufgewertet. Dieser Effekt ist mitverantwortlich, dass das Konzernergebnis gegenüber dem Halbjahr 2014 um 28.9% rückläufig ist. Nichtsdestotrotz haben sämtliche strategischen Geschäftseinheiten zum soliden Ergebnis beigetragen. Deutlich positiver gegenüber dem Vorhalbjahr entwickelte sich das Nichtlebengeschäft. Der EBIT steigerte sich um 34.2% auf 262.0 Mio. CHF. Die Grossschäden (netto) liegen in einem etwas tieferen Rahmen als im Vorhalbjahr. Diese Entwicklung sowie die weiter gesunkenen Kosten spiegeln sich auch im Schaden-Kosten-Satz (Combined Ratio) wider. Auf Konzernebene ist er sowohl brutto als auch netto um 0.9 Prozentpunkte gesunken (Vorjahr: Netto 93.2%, brutto 93.3%). Die ungünstige Zinssituation belastet insbesondere das Lebengeschäft. Das EBIT-Ergebnis ist gegenüber dem Vorhalbjahr rückläufig, dies auch, weil im Halbjahr 2014 ausserordentliche hohe Realisierungen erzielt wurden. Der EBIT beträgt 70.3 Mio. CHF. In Lokalwährung wurde auf Konzernebene ein Wachstum des Geschäftsvolumens von 3.3% im fortgeführten Geschäft erreicht. Gerade §im traditionellen Geschäft drücken tiefere Erträge auf Kapitalanlagen, die Verstärkung von Reserven und geringere Realisierungen das Ergebnis. Im Bankgeschäft war der Erfolg im Zinsgeschäft aufgrund der weiterhin tiefen respektive negativen Zinsen weiter rückläufig. Trotz dieser erschwerenden Vorzeichen stieg der EBIT um 5.4% auf 42.8 Mio. CHF. Das konsolidierte Eigenkapital verringert sich hauptsächlich währungsbedingt auf 5’196.8 Mio. CHF (-10.9%). Die Konzernsolvabilität sinkt ebenfalls, liegt allerdings immer noch bei hervorragenden 333% gegenüber 354% am Jahresende 2014. Die Bilanz der Baloise ist somit weiterhin robust. Das Geschäftsvolumen wächst im fortgeführten Geschäft um 3.9% in Lokalwährungen und sinkt um 1.9% in Schweizer Franken auf 5’621.3 Mio. CHF.

Geschäftsvolumen nach strategischen Einheiten

In der Sparte Nichtleben (Schaden- und Personenversicherungen) erzielt die Baloise einen Gewinn vor Finanzierungskosten und Steuern von 262.0 Mio. CHF (Vorjahr: 195.2 Mio. CHF). Die Grossschäden (netto) sowie die gruppenweiten Versicherungsleistungen sind tiefer als im Vorhalbjahr ausgefallen. Sowohl der Kosten- als auch der Schadensatz brutto sind um 0.1 resp. 0.8 Prozentpunkte gesunken. Der Schaden-Kosten-Satz liegt mit netto 92.3% nochmals verbesserte 0.9 Prozentpunkte unter dem Vorjahr. Beim IFRS-Prämienvolumen resultierte in Lokalwährung ein leichtes Wachstum von 0.2%. Bedingt durch Währungseffekte ist in Schweizer Franken ein Rückgang von 6.9% auf 2’063.9 Mio. CHF zu verzeichnen.

Entwicklung Combined Ratio

In der Sparte Lebensversicherungen ist der Gewinn vor Finanzierungskosten und Steuern gegenüber dem sehr guten Vorjahr stark zurückgegangen und beträgt 70.3 Mio. CHF. Hauptverantwortlich für dieses Ergebnis sind die um 81.6 Mio. CHF tieferen Erträge aus Kapitalanlagen und die um 157.1 Mio. CHF geringeren Realisierungen im traditionellen Geschäft sowie hohe Währungsverluste (Bewertungen und Realisierungen) und die Verstärkung der Reserven. Das Geschäftsvolumen der klassischen Lebensversicherungen nahm im fortgeführten Geschäft dank der Schweizer und der belgischen Geschäftseinheit um 3.3% in Lokalwährungen zu. Die Prämien mit Anlagecharakter verzeichnen gegenüber dem Vorjahr vor allem aufgrund des Luxemburger Geschäfts ein Wachstum um 14.6% in Lokalwährungen.

Die Banksparte entwickelt sich trotz tiefen beziehungsweise negativen Zinsniveaus erfreulich. Der Gewinn vor Finanzierungskosten und Steuern konnte auf 42.8. Mio. CHF gesteigert werden (Vorhalbjahr: 40.6 Mio. CHF). Dazu haben vor allem die positiven Geschäftsverläufe der Baloise Asset Management und der Baloise Bank SoBa beigetragen.

Prägende Ereignisse für Schweizer Investoren waren die Aufgabe der Euro-Wechselkursuntergrenze durch die Schweizerische Nationalbank sowie die Einführung von Negativzinsen.

Mit Währungsabsicherungen konnten direkte Auswirkungen auf die Kapitalanlagen in engen Grenzen gehalten werden. Langfristig stärker getroffen wird die Baloise aber durch das erneut tiefere Zinsniveau für die Neu- und Wiederanlage.

Im Euroraum drückte das «Quantitative Easing» der Europäischen Zentralbank die Zinsen ebenso auf Tiefststände, bevor dann ab Ende April eine heftige und volatile Gegenbewegung einsetzte. Vor allem europäische Aktienmärkte profitierten von dieser lockeren Geldpolitik. Im Juni nahm die Volatilität an allen Märkten wegen der Diskussionen um einen Grexit zu. In diesem Umfeld erzielten die Kapitalanlagen der Baloise ein gutes Anlageergebnis.

Die wiederkehrenden Erträge liegen mit 784.4 Mio. CHF wegen der anhaltend tiefen Zinsen und der Umrechnung der in Fremdwährungen anfallenden Erträge unter dem Vorjahreswert von 896.6 Mio. CHF. Die realisierten Gewinne haben sich im Vergleich zum ausserordentlich guten Vorjahr wieder normalisiert. Der Nettoertrag liegt daher mit 921.0 Mio. CHF deutlich unter dem Vorjahresniveau von 1’172.0 Mio. CHF. Dies entspricht einer nicht annualisierten Nettorendite der Versicherungsgelder von 1.6 % (Vorhalbjahr: 2.0 %).

Nicht realisierte Gewinne auf Obligationen sind wegen Währungsumrechnungen, leicht höherer Euro-Zinsen als zu Jahresbeginn und Gewinnrealisierungen rückläufig. Dadurch liegt die IFRS-Performance der Versicherungsgelder (einschliesslich der nicht erfolgswirksamen Netto-Wertveränderungen der Kapitalanlagen, aber ohne Wertänderungen der bis zum Verfall gehaltenen Fremdkapitalinstrumente) fürs erste Halbjahr 2015 mit 0.4% deutlich unter dem Vorjahreswert von 3.8%.

Asset Allocation Versicherung 1

      31.12.2014     30.06.2015
  Nichtleben Leben Total Nichtleben Leben Total
in Mio. CHF            
Renditeliegenschaften 883.0 5’052.3 5’935.3 878.5 4’920.7 5’799.2
Aktien 1’106.6 2’912.5 4’019.1 1’265.5 3’103.3 4’368.8
Alternative Finanzanlagen 298.9 1’042.3 1’341.2 257.8 973.4 1’231.2
Festverzinsliche Wertpapiere 5’346.3 26’965.7 32’312.0 4’854.6 25’636.5 30’491.1
Hypothekarische Anlagen 435.9 4’166.6 4’602.5 436.0 4’078.6 4’514.6
Policen und übrige Darlehen 1’281.2 6’051.6 7’332.8 1’015.0 6’119.0 7’134.0
Derivative Finanzinstrumente 18.9 299.3 318.2 20.9 282.4 303.3
Flüssige Mittel 503.1 890.0 1’393.1 312.8 512.2 825.0
Total 9’873.9 47’380.3 57’254.2 9’040.9 45’626.2 54’667.2

1 Ohne Anlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen und Dritter.

Die Aktienquote wurde weiter erhöht. Sämtliche alternativen Finanzanlagen zeigen positive Wertentwicklungen in Lokalwährungen. Die Wertberichtigungen für Finanzanlagen mit Eigenkapitalcharakter betragen brutto 37.9 Mio. CHF. Renditeliegenschaften liefern wiederum stabile Erträge bei einer leicht höheren Bewertung. Hypotheken zeichnen sich durch ihre Wert- und Ertragsstabilität aus.

Entwicklung in den regionalen Märkten

Schweiz

Das Schweizer Geschäft überzeugt im Nichtlebengeschäft mit einem hervorragenden technischen Ergebnis und solidem Wachstum in attraktiven Branchen. Der Gewinn vor Finanzierungskosten und Steuern verringert sich um 32.5% auf 203.6 Mio. CHF, bedingt durch Zins- und Währungseffekte und den unter anderen geringeren Realisierungen gegenüber dem ausserordentlichen Vorhalbjahr. Das Geschäftsvolumen steigt um 2.1% auf 3’437.9 Mio. CHF.

Im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr verbesserte sich der Schaden-Kosten-Satz brutto um 1.8 Prozentpunkte auf hervorragende 81.5%. Er ist damit der tiefste der Gruppe. Das Prämienvolumen im Nichtleben sinkt vor allem aufgrund der weiterhin zurückhaltenden Zeichnung von Krankentaggeld- und Gruppenunfallversicherungen um 0.7% auf 1’052.8 Mio. CHF. In den Branchen Allgemeine Haftpflicht, Motorfahrzeug und Sach konnte hingegen ein Wachstum verzeichnet werden.

Im Ergebnis der Sparte Lebensversicherungen verringerte sich der EBIT um 119.8 Mio. CHF auf 65.2 Mio. CHF. Dies hauptsächlich aufgrund des äusserst hohen und ausserordentlichen Vorjahresergebnisses. Ebenso ist das Ergebnis der Sparte durch den Entscheid der Schweizerischen Nationalbank vom 15. Januar 2015 geprägt. Das Prämienvolumen bei den klassischen Produkten steigt um 4.5% auf 2’300.8 Mio. CHF. Dies vor allem aufgrund eines soliden Wachstums im Kollektivlebengeschäft. Hier konnte das Schweizer Geschäft weitere Zielkunden gewinnen und mit neuen teilautonomen Lösungen in der beruflichen Vorsorge erfolgreich in diesem grossen Markt Fuss fassen. Das Volumen der Versicherungen mit Anlagecharakter verringert sich um 19.4% auf 84.3 Mio. CHF, da im ersten Halbjahr nur ein Tranchenprodukt lanciert wurde.

Die Baloise Bank SoBa (alle Zahlen gemäss lokaler Rechnungslegung) trotzte dem schwierigen Umfeld. Sie übertrifft das Vorjahres-Semesterergebnis leicht und erzielt ein erfreuliches Wachstum. Das Kreditvolumen nahm um 1%, die Kundenguthaben nahmen um 2.2% zu. Der Reingewinn erhöht sich um 1.2% auf 13 Mio. CHF, die Bilanzsumme wuchs im selben Zeitraum auf 7.4 Mrd. CHF (+4.6%).

Deutschland

Die laufenden Restrukturierungen in Deutschland und der damit einhergehende Personallabbau sind im Gange. Der angekündigte Abbau von 400 Stellen bis Ende 2017 läuft planmässig und die erwarteten Effizienzziele werden erreicht. Der EBIT steigt um 16.6 Mio. CHF auf 33.7 Mio. CHF. Die gegenüber dem Vorjahr höhere Grossschadenlast brutto sowie ein leichter Prämienrückgang von 1.5% führen zu einem um 8.6 Prozentpunkte höheren Schaden-Kosten-Satz von 111.9%. Das Geschäftsvolumen der ganzen Einheit geht um 2.4% in Lokalwährung und um 15.4% in Schweizer Franken auf 805.7 Mio. CHF zurück. Vor allem das niedrige Zinsniveau drückt auf das Lebengeschäft. Der Prämienrückgang im Nichtlebengeschäft ist unter anderem auf laufende Sanierungen im Kundenportfolio und Verbesserungen im Businessmix zurückzuführen.

Belgien

Der Semestergewinn vor Finanzierungskosten und Steuern ist geprägt von Währungseffekten. Der EBIT sinkt in Schweizer Franken um 4.1% auf 91.3 Mio. Der Schaden-Kosten-Satz verbessert sich aufgrund eines geringeren Kosten- und Schadensatzes um 7 Prozentpunkte auf 94.6%. Das Geschäftsvolumen geht gegenüber dem Vorhalbjahr währungsbedingt auf 738.9 Mio. CHF zurück, während in Lokalwährung ein Wachstum von 6.6% zu verzeichnen ist. Insbesondere das Geschäft mit den Versicherungen mit Anlagecharakter entwickelt sich erfreulich. Es wächst in Lokalwährung gegenüber der Vorjahresperiode nochmals um 14.0%, bedingt durch erfolgreiche Vertriebspartnerschaften mit Finanzberatern.

Luxemburg

Der Gewinn vor Finanzierungskosten und Steuern liegt bei 13 Mio. CHF. Das entspricht einem Minus von 17.2% in Schweizer Franken, mehrheitlich bedingt durch Währungseffekte. Mit brutto 82.0% erzielt die Bâloise Luxembourg einen zwar um 0.4 Prozentpunkte höheren Schaden-Kosten-Satz als im Vorhalbjahr, dieser ist aber nach wie vor ausgezeichnet. Das Geschäftsvolumen erhöht sich auf 637.1 Mio. CHF, was einem Wachstum von 20.2% in Lokalwährung entspricht. Das Wachstum wurde getragen vom Nichtlebengeschäft sowie den Prämien mit Anlagecharakter. Mit dem Kauf des Nichtlebenversicherers HDIGerling Luxembourg von Anfang August 2015 (Prämienvolumen rund 5 Mio. CHF) ist die Bâloise Luxembourg auf dem Sprung in die Top 3.

Ausblick

Das solide Semesterergebnis bekräftigt die Baloise in ihrer Fokusstrategie. Dank der robusten Kapitalisierung kann sie in den Kernmärkten weiterhin aus eigener Kraft wachsen. Das ertragsfokussierte Wachstum in den Zielkundensegmenten, die äusserst solide Kapitalisierung sowie der klare geografische Fokus sind das Fundament für die nächste strategische Phase ab 2016.

Baloise-Aktie

Die Aktienmärkte entwickelten sich im ersten Halbjahr 2015 bei hoher Volatilität leicht negativ. Die Finanzmärkte standen im Bann des schwelenden Konflikts in Osteuropa und einer möglichen Verabschiedung von Griechenland aus der Eurozone. Der Swiss Market Index verlor in den ersten sechs Monaten 2.3%.

Nach einer positiven Kursentwicklung in den ersten drei Monaten hat die Baloise-Aktie* im zweiten Quartal wieder an Wert eingebüsst. Zum Semesterende schloss der Titel bei 114.00 CHF. Dies entspricht einem Rückgang um 10.8% gegenüber Jahresbeginn. Im gleichen Zeitraum entwickelte sich der schweizerische Versicherungsbranchenindex mit einem Minus von 4.7% ebenfalls schlechter als der Gesamtmarkt. Der europäische Versicherungsbranchenindex profitierte von einem leichten Anstieg der Zinsen im Euroraum und legte um 8.7% zu.

Das Aktionariat der Bâloise Holding AG ist breit gestreut und der Free Float der Baloise-Aktie (Baloise-Aktie = Aktie der Bâloise Holding AG) beträgt unverändert 100%. Es gab im ersten Halbjahr keine wesentlichen Veränderungen im Aktionariat.

Aktienkennzahlen

  30.6.2014 31.12.2014 30.6.2015

Veränd. in % ggü. 31.12.20141

Ausgegebene Aktien in Stück 50’000’000 50’000’000 50’000’000 0.0
Konzerngewinn pro Aktie unverwässert in CHF 7.45 15.15 5.30 – 28.9
Konzerngewinn pro Aktie verwässert in CHF 7.37 14.63 5.27 – 28.5
Eigenkapital pro Aktie2 in CHF 111.9 123.4 110.1 – 10.8
Schlusskurs in CHF 104.50 127.80 114.00 – 10.8
Börsenkapitalisierung in Mio. CHF 5’225.0 6’390.0 5’700.0 – 10.8

1 Veränderungen des Konzerngewinns pro Aktie gegenüber 30. Juni 2014.
2 Berechnet auf konsolidiertem Eigenkapital vor nicht beherrschenden Anteilen und durchschnittlicher Anzahl ausstehender Aktien.

Baloise-Aktie

Valorensymbol BALN
Nennwert CHF 0.10
Valorennummer 1.241.051
ISIN CH0012410517
Börse SIX Swiss Exchange
Aktienart 100 % Namenaktien
Indexierte Kursentwicklung

Geschäftsvolumen, Prämien und Combined Ratio

Geschäftsvolumen

1. Semester 2014 Gruppe Schweiz Deutschland

Belgien

Luxemburg2 Übrige Einheiten3
in Mio. CHF            
Nichtleben 2’291.5 1’060.1 553.0 529.7 70.0 75.7
Leben 2’628.9 2’202.1 284.8 72.5 53.8 15.7
Zwischentotal gebuchte
IFRS-Bruttoprämien1
4’920.3 3’262.2 837.8 602.2 123.8 91.4
Prämien mit Anlagecharakter 910.4 104.6 115.1 198.2 483.5 9.1
Total Geschäftsvolumen 5’830.7 3’366.8 952.9 800.3 607.3 100.4

Geschäftsvolumen

1. Semester 2015 Gruppe Schweiz Deutschland

Belgien

Luxemburg2 Übrige Einheiten3
in Mio. CHF            
Nichtleben 2’063.9 1’052.8 471.7 474.8 63.0
Leben 2’646.6 2’300.8 236.3 68.4 41.1
Zwischentotal gebuchte
IFRS-Bruttoprämien1
4’710.5 3’353.6 708.0 543.2 104.1
Prämien mit Anlagecharakter 910.7 84.3 97.8 195.7 533.0
Total Geschäftsvolumen 5’621.3 3’437.9 805.7 738.9 637.1

1 Gebuchte Prämien und Policengebühren brutto.
2 Inklusive Baloise Life Liechtenstein
3 Übrige Einheiten: Österreich (bis 28. August 2014), Kroatien und Serbien (jeweils bis 11. März 2014).

Verdiente Prämien (brutto) 1. Semester

    Nichtleben   Leben   Total
  2014 2015 2014 2015 2014 2015
in Mio. CHF            
Gebuchte IFRS-Bruttoprämien 2’291.5 2’063.9 2’628.9 2’646.6 4’920.3 4’710.5
Veränderung Prämienübertrag – 610.4 – 565.1 – 610.4 – 565.1
Verdiente Prämien und Policengebühren 1’681.1 1’498.8 2’628.9 2’646.6 4’309.9 4’145.4

Bruttopärmien nach Branchen Nichtleben

  1. Semester 2014 1. Semester 2015 +/- %
in Mio. CHF      
Unfall 305.8 270.0 – 11.7
Kranken 104.9 98.6 – 6.0
Allgemeine Haftpflicht 247.6 233.3 – 5.8
Motorfahrzeug 786.1 712.6 – 9.3
Sach 662.5 592.9 – 10.5
Transport 104.8 95.7 – 8.7
Sonstige 46.3 37.9 – 18.1
Aktive Rückversicherung 33.5 22.8 – 31.9
Gebuchte Bruttoprämien Nichtleben 2’291.5 2’063.9 – 9.9

Bruttoprämien nach Branchen Leben

  1. Semester 2014 1. Semester 2015 +/- %
in Mio. CHF      
Geschäftsvolumen Einmaleinlagen 1’695.6 1’747.8 3.1
Geschäftsvolumen periodische Einlagen 1’843.7 1’809.5 – 1.9
Prämien mit Anlagecharakter – 910.4 – 910.7 0.0
Gebuchte Bruttoprämien Leben 2’628.9 2’646.6 0.7

Die Prämien im ersten Halbjahr 2015 sind gegenüber den Prämieneinnahmen der Vergleichsperiode von der Währungsentwicklung zwischen dem Schweizer Franken und dem Euro stark negativ geprägt.

Combined Ratio brutto

30. Juni 2014 Gruppe Schweiz Deutschland Belgien Luxemburg Übrige Einheiten1
in Prozent der verdienten Prämien            
Schadensatz2 62.3 58.1 67.6 67.0 47.8 60.0
Kostensatz 31.0 25.2 35.7 34.6 33.8 33.6
Combined Ratio 93.3 83.3 103.3 101.6 81.6 93.6

Combined Ratio brutto

30. Juni 2015 Gruppe Schweiz Deutschland Belgien Luxemburg Übrige Einheiten1
in Prozent der verdienten Prämien            
Schadensatz2 62.2 56.2 76.1 61.9 50.9
Kostensatz 30.2 25.2 35.8 32.7 31.1
Combined Ratio 92.4 81.5 111.9 94.6 82.0

1 Übrige Einheiten: Österreich (bis 28. August 2014), Kroatien und Serbien (jeweils bis 11. März 2014).
2 Inklusive Gewinnbeteiligungssatz.

Combined Ratio brutto und netto 30. Juni

    Brutto   Netto
in Prozent der verdienten Prämien 2014 2015 2014 2015
Schadensatz1 62.3 62.2 61.0 61.3
Kostensatz 31.0 30.2 32.2 31.0
Combined Ratio 93.3 92.4 93.2 92.3

1 Inklusive Gewinnbeteiligungssatz.