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Geschäftsgang

Baloise überzeugt mit solidem Halbjahresresultat

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Entwicklungen in den Segmenten

Überblick

Die Baloise erzielte im ersten Halbjahr 2018 einen Aktionärsgewinn von 269.7 Mio. CHF sowie ein Geschäftsvolumen von guten 5'468.3 Mio. CHF. Im Nichtlebengeschäft betrug das Wachstum des Prämienvolumens 5.2% auf 2'262.3 Mio. CHF. Positiv beeinflusst wird dieses Wachstum, neben der Steigerung des Prämienvolumens, auch von Wechselkurseffekten. Der solide Schaden-Kosten-Satz netto im Nichtlebengeschäft von 94.1% wird durch einen einmaligen Effekt, der auf die Reservierung des genannten Run off-Portfolios zurückzuführen ist, um 3.0 Prozentpunkte belastet. Ohne diesen negativen Effekt lag der Schaden-Kosten-Satz netto bei sehr guten 91.1%. Die Profitabilität des Nichtlebengeschäfts zeigt sich in allen Ländergesellschaften auf einem erfreulichen Niveau.

Das Lebenergebnis lag vor Steuern und Finanzierungskosten (EBIT) bei 193.6 Mio. CHF (Vorjahr: 114.8 Mio. CHF). Hauptgrund für die Verbesserung war insbesondere das stabilere Zinsumfeld, das den Bedarf für Reserveverstärkungen im Lebengeschäft verringerte. Hiervon profitierte insbesondere das belgische Geschäft, in dem nicht mehr benötigte Zusatzrückstellungen ergebniswirksam aufgelöst werden konnten. Über die gesamte Gruppe resultierte ein positiver Einfluss auf den EBIT des Lebengeschäfts von 38.3 Mio. CHF.

Das Geschäft mit traditionellen Lebensversicherungen ist im Einklang mit der Strategie weiterhin rückläufig. Für das Halbjahr 2018 wurde ein Prämienvolumen von 2'200.8 Mio. CHF erzielt (Vorjahr: 2'411.8 Mio. CHF). Das Volumen im Geschäft mit Prämien mit Anlagecharakter sank auf 1'005.2 Mio. CHF (Vorjahr: 1'109.7 Mio. CHF).

Der Rückgang des konsolidierten Geschäftsvolumens um 3.6% auf 5'468.3 Mio. CHF begründetete sich hauptsächlich in der anhaltend restriktiven Zeichnungspolitik im traditionellen Lebengeschäft. Zum Jahresabschluss 2017 wurde kommuniziert, dass sich in Deutschland ein Haftplicht-Portfolio in Sanierung befindet. Im vergangenen Semester wurde dieses in eine separate Run off-Einrichtung überführt und vom deutschen Geschäft isoliert sowie mit zusätzlichen Reserven von 46.8 Mio. CHF (netto nach Steuern 32.4 Mio. CHF) für die Abwicklung der Verträge ausgestattet.     

Der  EBIT des Bankgeschäfts stieg leicht um 0.2% auf 42.0 Mio. CHF (Vorjahr: 41.9 Mio. CHF). Das Anlageergebnis auf den Versicherungsgeldern liegt aufgrund tieferer Gewinnrealisierungen mit 670.3 Mio. CHF unter jenem des Vorjahrs von 769.9 Mio. CHF. Die Versicherungsgelder rentierten netto mit 1.2% (Vorjahr: 1.4%).

Die Bilanz der Baloise blieb stark. Standard & Poor's würdigte die äusserst solide Kapitalisierung mit einer Kreditrating-Verbesserung von "A" auf "A+" mit stabilem Ausblick. Das konsolidierte Eigenkapital verringerte sich aufgrund von Zinseffekten geringfügig um 4.0% auf nach wie vor sehr gute 6'153.2 Mio. CHF (31. Dezember 2017: 6'409.2 Mio. CHF). Im Rahmen des im letzten Frühjahr angekündigten Aktienrückkaufprogramms von bis zu drei Mio. Aktien sind seit April 2017 bereits rund 31.0% zurückgekauft worden. Dies entspricht einem Gegenwert von 138.6 Mio. CHF. Die SST-Quote lag per 1. Januar.2018 bei sehr guten 262%.

Nichtleben

Die Baloise wächst – auch währungsbedingt – im ersten Halbjahr 2018 im Nichtlebengeschäft aller Ländereinheiten, wobei das Prämienvolumen besonders in Luxemburg und Belgien gesteigert werden konnte. Konsolidiert verzeichnet die Baloise im Nichtlebengeschäft ein Wachstum von 5.2% auf 2'262.3 Mio. CHF. Der Schaden-Kosten-Satz netto von soliden 94.1% sowie das Vorsteuerergebnis (EBIT) von 145.1 Mio. CHF (Vorjahr: 261.2 Mio. CHF) wurden gegenüber dem schadenarmen Halbjahr 2017 hauptsächlich durch die Reserveverstärkung des deutschen Run off-Portfolios sowie die schweren Winterstürme "Friederike" und "Burglind" negativ beeinflusst. Um die Reservestärkung des Run off-Portfolios bereinigt, liegt der Schaden-Kosten-Satz mit 91.1% auf sehr gutem Niveau. Alle Ländergesellschaften unterstreichen im Nichtlebengeschäft ihre Profitabilität mit einem Schaden-Kosten-Satz netto von deutlich unter 100%. Der Schaden-Kosten-Satz der Gruppe befindet sich im Zielbereich von 90% bis 95%. Besonders erfreulich ist neben der sehr guten Profitabilität des Nichtlebengeschäfts der Basler Schweiz der Schaden-Kosten-Satz netto der deutschen Einheit. Dieser befindet sich dieses Semester mit 96.4% erstmalig im gewünschten Zielband von 96% bis 98%.

Leben

Der EBIT des Lebengeschäfts lag zum Halbjahresabschluss bei sehr starken 193.6 Mio. CHF (Vorjahr: 114.8 Mio. CHF). Die sich stabilisierende Zinssituation und der damit einhergehende geringer werdende Reserveverstärkungsbedarf im Lebengeschäft ist wesentlicher Treiber dieser deutlichen Ergebnisverbesserung. Insbesondere das belgische Geschäft, in dem nicht mehr benötigte Zusatzrückstellungen aufgelöst werden konnten, trug zum starken Leben-EBIT bei. Über die gesamte Gruppe resultierte aufgrund von Reserveverstärkungen beziehungsweise Auflösungen ein positiver Einfluss auf den EBIT des Lebengeschäfts von 38.3 Mio. CHF. Flankiert wird diese positive Entwicklung durch höhere Margen sowie Verbesserungen im Geschäftsmix. Die stark verbesserte Neugeschäftsmarge von 46.9% (Vorjahr: 24.8%) unterstreicht diese Entwicklung.

Das Prämienvolumen des traditionellen Lebengeschäfts reduzierte sich strategiekonform im Vergleich zum Vorjahr um 8.7%. auf 2'200.8 Mio. CHF. Auch das Prämienvolumen im Geschäft mit Prämien mit Anlagecharakter ist im Vergleich zum überdurchschnittlich starken Vorjahr mit 1'005.2 Mio. CHF um 9.4% tiefer ausgefallen (Vorjahr: 1'109.7 Mio. CHF).

Banksparte

Die Banksparte erzielte mit einem EBIT von 42.0 Mio. CHF (Vorjahr: 41.9 Mio. CHF) ein solides Halbjahresergebnis auf dem Niveau des letzten Jahres.

Kapitalanlagen

An den Kapitalmärkten war das erste Halbjahr geprägt von zunehmender Aktienmarktvolatilität und steigenden Fremdwährungsabsicherungskosten. In diesem Umfeld konnte auf den Kapitalanlagen der Baloise mit einer Nettorendite von 1.2% (Vorjahr: 1.4%) ein solides Anlageergebnis erzielt werden. Das Anlageergebnis auf den Versicherungsgeldern liegt mit 670.3 Mio. CHF unter jenem des Vorjahrs von 769.9 Mio. CHF. Im Vergleich zum Halbjahr 2017 wurden jedoch deutlich weniger Gewinne auf Obligationen und Aktien realisiert. Die in der Erfolgsrechnung erfassten realisierten Gewinne liegen mit 167.8 Mio. CHF um 72.2 Mio. CHF tiefer als in der Vergleichsperiode und erklären gemeinsam mit dem Anstieg der Währungsabsicherungskosten die Differenz des Anlageergebnisses. Als Reaktion auf das nach wie vor anspruchsvolle Zinsumfeld wurden erneut Allokationsveränderungen vorgenommen: Auf die Wiederanlage fälliger Obligationen in Schweizer Franken wird weitestgehend verzichtet und im Gegenzug in ertragsreichere Anlageklassen wie Immobilien, Senior Secured Loans und EUR-denominierte Obligationen EUR investiert.

Diese Massnahmen zeigten Wirkung. Der Rückgang der Erträge konnte im Halbjahresvergleich gestoppt werden. Die laufenden Erträge sind gegenüber dem Halbjahr 2017 um 6.4 Mio. CHF auf 677.1 Mio. CHF gestiegen. Die Wertberichtigungen auf Kapitalanlagen liegen mit -20.2 Mio. CHF auf dem tiefen Niveau des Vorjahres. Das Ergebnis aus Währungen von -90.7 Mio. CHF entspricht im Wesentlichen den Währungsabsicherungskosten.

Der leichte Zinsanstieg in der Schweiz und der deutliche Anstieg in den USA führten zu einer Reduktion der nicht realisierten Mehrwerte von 448.1 Mio. CHF.

Asset Allocation Versicherung1

      31.12.2017     30.06.2018
  Nichtleben Leben Total Nichtleben Leben Total
in Mio. CHF            
Renditeliegenschaften 952.4 6’502.5 7’454.9 1’007.5 6’779.0 7’786.5
Aktien 1’076.4 2’543.9 3’620.3 1’043.1 2’640.9 3’683.9
Alternative Finanzanlagen 312.5 800.0 1’112.6 332.7 840.8 1’173.5
Festverzinsliche Wertpapiere2 5’247.3 27’967.3 33’214.7 5’301.6 27’378.6 32’680.2
Hypothekarische Anlagen 442.4 3’926.8 4’369.2 439.8 3’952.1 4’391.9
Policen- und übrige Darlehen 1’084.6 5’384.5 6’469.1 1’450.8 4’820.5 6’271.3
Derivate Finanzinstrumente 28.5 317.8 346.4 19.0 336.0 355.0
Flüssige Mittel 461.7 698.3 1’160.0 369.7 610.1 979.9
Total 9’605.9 48’141.2 57’747.2 9’964.1 47’358.2 57’322.2

1 Ohne Anlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen und von Dritten.
2 Ab 2017 inklusive Direktinvestitionen in Senior Secured Loans.

Schweiz

Die Basler Schweiz blickt auf ein erfolgreiches erstes Semester 2018 zurück. Es kam zu einer Normalisierung bei EBIT und dem Prämienvolumen des Lebengeschäfts gegenüber dem aussergewöhnlich starken Semesterabschluss 2017. Der EBIT im Lebengeschäft reduzierte sich ausserdem aufgrund eines tieferen Ergebnisses der Kapitalanlagen im Vergleich zum Vorjahr. Dementsprechend liegt der EBIT der Basler Versicherungen zum Halbjahr 2018 bei guten 255.8 Mio. CHF (Vorjahr: 316.8 Mio. CHF). Das Geschäftsvolumen reduzierte sich auf 2'990.0 Mio. CHF (Vorjahr: 3'227.4 Mio. CHF). Der Schaden-Kosten-Satz netto liegt bei exzellenten 83.6%. Dies, obwohl die Winterstürme sowie Grossschäden die Schadenquote belasten. Das Prämienvolumen im Nichtlebengeschäft stieg um 0.3% auf 1'054.7 Mio. CHF an.

Im Lebengeschäft sanken die IFRS-Prämien auf 1'891.3 Mio. CHF (Vorjahr: 2'124.8 Mio. CHF). Nachdem im Vorjahr aussergewöhnlich hohe Einmalprämien im Einzelleben sowie im Kollektivleben das Geschäftsvolumen massgeblich beeinflusst haben, kam es im ersten Semester 2018 zu einer Normalisierung. Die periodischen Prämien verblieben aufgrund der zurückhaltenden Zeichnungspolitik auf dem Niveau des Vorjahrs. Auch im vierten operativen Jahr erfreut sich die teilautonome Vorsorgelösung Perspectiva ungemindert grosser Nachfrage im kleinen und mittleren Kundensegment. Mit einer Zunahme der Anzahl Kunden um 47% gegenüber dem Jahresabschluss 2017 verzeichnet die Perspectiva erneut ein starkes Wachstum. Per Semesterabschluss 2018 vertrauen 1'102 Kunden mit 5'500 Versicherten und 420 Mio. CHF Vermögen ihre berufliche Vorsorge der Perspectiva Sammelstiftung an. Ebenso konnten deutlich mehr Vermögensverwaltungsmandate durch das duale Geschäftsmodell "Versicherung und Bank" abgeschlossen werden. Den Kundinnen und Kunden bieten wir so das Beste aus den zwei Welten Versicherung und Bank im Bereich Vorsorge und Vermögen.

Im Rahmen der Umsetzung der strategischen Phase "Simply Safe" zeigt sich die Basler Schweiz weiterhin mutig und innovativ. Mit der Beteiligung an der Onlineplattform "Carhelper" nimmt sie sich in Zukunft noch stärker der Idee "Neue Versicherungsdienstleistungen" rund um das Thema "Mobilität" an. In Kooperation mit Carhelper wird – ähnlich der Akquisition von der digitalen Umzugsplattform MOVU im Themengebiet "Leben und Wohnen" – an kundenfreundlichen Produkten gearbeitet, die die Welten Mobilität und Versicherung am effizientesten vereinen.

Die Baloise Bank SoBa (alle Zahlen gemäss lokaler Rechnungslegung) freut sich über ein starkes erstes Semester 2018. Sie setzt ihren Wachstumstrend beim Reingewinn mit 3.2% auf 13.7 Mio. CHF fort. Als sehr positiver Treiber zeigt sich das Geschäftsmodell "Versicherung und Bank": Die Vermögensverwaltungs- und Beratungsmandate konnten im ersten Halbjahr 2018 um sehr starke 27% auf nun über 2'000 Mandate gesteigert werden. Gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt entwickelte sich auch das Depotvolumen erfreulich, indem der Neugeldzufluss mehr als verdoppelt werden konnte.

Deutschland

Das deutsche Geschäft befindet sich zum Halbjahr 2018 wieder auf einem positiven Ergebnispfad und schloss, gesamthaft betrachtet, das erste Semester 2018 erfolgreich ab. Der EBIT liegt bei 3.6 Mio. CHF. Aufgrund tieferer Gewinnrealisierungen liegt er unter dem Halbjahresergebnis 2017 (Vorjahr: 18.2 Mio. CHF). Die getroffenen strategischen Massnahmen, um in den Zielsegmenten zu wachsen, greifen. Die Bruttoprämien konnten gesamthaft um 7.9% auf 708.4 Mio. CHF gesteigert werden (Vorjahr: 656.7 Mio. CHF). Das besagte, bereits zum Jahresabschluss 2017 in Sanierung befindliche deutsche Haftpflicht-Portfolio, wurde in einer separierten Run off-Einheit isoliert. Das deutsche Nichtlebengeschäft profitiert nachhaltig von dieser Massnahme. Für das verbleibende Geschäft liegt der Schaden-Kosten-Satz netto für das erste Semester 2018 bei 96.4% (Vorjahr, wie berichtet: 99.5%, angepasst: 96.4%). Damit liegt der Schaden-Kosten-Satz netto der Basler Versicherung Deutschland in dem angepeilten Zielband von 96% bis 98%. Die gebuchten IFRS-Bruttoprämien des Nichtlebengeschäfts fielen, auch positiv beeinflusst durch Währungseffekte, mit 515.3 Mio. CHF 7.6% höher aus als zum Semesterabschluss 2017 (Vorjahr: 478.7 Mio. CHF).

Im Lebengeschäft wurde ein EBIT von 8.9 Mio. CHF erzielt (Vorjahr: 9.5 Mio. CHF). Die Bruttoprämien im deutschen Lebengeschäft konnten hingegen ein starkes Wachstum verzeichnen. Diese stiegen von 177.9 Mio. CHF im Vorjahr um 8.5% auf 193.1 Mio. CHF.

Belgien

Das erste Semester 2018 verlief positiv für das belgische Geschäft. Der EBIT stieg aufgrund eines aussergewöhnlich starken Resultats des Lebengeschäfts auf 137.2 Mio. CHF (Vorjahr: 56.0 Mio. CHF). Grund dafür ist unter anderem die Auflösung nicht mehr benötigter Zusatzreserven, die in Vorjahren aufgrund des Tiefzinsumfelds gestellt worden sind. Neben der Basler Schweiz behauptet sich die Baloise Insurance Belgien als wichtiger Ertragspfeiler der Gruppe. Das Geschäftsvolumen konnte gesteigert werden. Die IFRS-Bruttoprämien lagen, mitunter durch Währungseffekte positiv beeinflusst, gesamthaft bei 677.1 Mio. CHF, was einer Steigerung von 13.8% entspricht (Vorjahr: 595.0 Mio. CHF). Zum Prämienwachstum haben alle Segmente beigetragen. Im Nichtlebengeschäft stieg das Prämienvolumen um 13.5% auf 598.6 Mio. CHF (Vorjahr: 527.4 Mio. CHF). Aufgrund einer höheren Schadenquote, die unter anderem auch auf die Winterstürme zu Beginn des Jahrs 2018 zurückzuführen ist, verschlechtert sich der Schaden-Kosten-Satz netto auf nach wie vor solide 95.1% (Vorjahr: 94.0%). Das Geschäft zeigt sich somit weiterhin sehr profitabel. Auch im Lebengeschäft konnte ein gutes Wachstum verzeichnet werden. Die gebuchten Bruttoprämien stiegen, auch aufgrund positiver Währungseffekte,  um 16.0% auf 78.4 Mio. CHF, wobei die periodischen wie auch die Einmalprämien etwa gleich stark gewachsen sind. Erfreulich stark entwickelt hat sich das Volumen der Prämien mit Anlagecharakter. Hier kann eine Verbesserung um 36.8% auf 224.8 Mio. CHF festgehalten werden.

Luxemburg

Nachdem sich der EBIT des luxemburgischen Geschäfts im letzten Jahr markant gesteigert hat, verbleibt er zum Semesterabschluss 2018 mit 13.4 Mio. CHF leicht unter dem Niveau des Vorjahrs (13.9 Mio. CHF). Deutlich gesunken ist das Geschäftsvolumen mit 735.9 Mio. CHF (Vorjahr: 903.4 Mio. CHF), wobei der Rückgang ausschliesslich auf das geringere Prämienvolumen im Lebengeschäft zurückzuführen ist. Das Geschäft mit Prämien mit Anlagecharakter verzeichnete mit 616.7 Mio. CHF dabei den deutlichsten Rückgang (Vorjahr: 791.0 Mio. CHF). Die Bruttoprämien im sehr profitablen Nichtlebengeschäft konnten auch währungsbedingt um 14.4% auf 81.2 Mio. CHF gesteigert werden (Vorjahr: 71.0 Mio. CHF). Der Schaden-Kosten-Satz netto stieg um 1.2 Prozentpunkte auf 90.9% (Vorjahr: 89.7%). Grund hierfür ist der leicht höhere Kosten-Satz. Im Lebengeschäft verzeichnete das traditionelle Geschäft einen Rückgang von 8.3% auf 38.0 Mio. CHF (Vorjahr: 41.4 Mio. CHF).

Würdigung und Ausblick

«Ich schaue auf ein ereignisreiches und zufriedenstellendes erstes Halbjahr 2018 zurück. Wir wachsen in den Zielsegmenten, besonders im attraktiven Nichtlebengeschäft, und haben in Deutschland für dieses Semester das gewünschte Schaden-Kosten-Satz-Zielband erreicht. Die Kapitalisierung bleibt äusserst stark, was Standard & Poor's mit einem Rating-Upgrade auf "A+" mit stabilem Ausblick kürzlich honoriert hat. Geschäftsvolumen und Ergebnisentwicklung stimmen, weswegen ich sehr zuversichtlich auf die zweite Jahreshälfte 2018 blicke. Zudem bin ich begeistert von der Innovationsfreude innerhalb der ganzen Baloise Group. Im letzten halben Jahr haben wir jeden Monat mindestens ein neues innovatives Versicherungsprodukt auf den Markt gebracht, sind eine zukunftsträchtige Kooperation eingegangen oder haben eine Investition getätigt. Dieses Tempo zeigt eindrücklich auf, dass die Baloise die Herausforderungen der Zukunft aktiv angeht und mit ihrer Strategie "Simply Safe" weiter agil für künftige Erfolge arbeitet».