5 Tipps für ein sicheres Passwort – so machst du Hackern das Leben schwer

Debora Moos
4. Februar 2020
Digitalisierung
Cyber-Kriminelle sind auf dem Vormarsch: Jeden Tag erbeuten sie persönliche Identitätsdaten wie E-Mail-Adressen und Passwörter, die sie dann für weitere illegale Handlungen missbrauchen können. Erfahre in unseren fünf Tipps, wie du deine Daten schützen kannst.

1. Verwende mehrere oder temporäre E-Mail-Adressen.

Du möchtest dieses neue Online-Game unbedingt ausprobieren, bist dir aber nicht sicher, ob der Anbieter vertrauenswürdig ist? Dann schaffe dir für die Anmeldung eine temporäre E-Mail-Adresse an. Mit Anbietern wie tempail.com kannst du dir rasch und ohne Anmeldung eine anonyme Einweg-Adresse einrichten.

Alternativ kannst du auch mehrere E-Mail-Adressen verwenden, wobei du jeweils eine ausschliesslich für sensible Geschäfte wie E-Banking oder als Referenz für die Wiederherstellung deines Passworts verwendest.
 

2. Entscheide dich für ein sicheres Passwort.

«123456» und «passwort» sind noch immer die beliebtesten Passwörter der Schweiz. Dieser Mangel an Kreativität kann Hackern schnell Tür und Tor öffnen. Doch was ist ein sicheres Passwort? Hier ein Beispiel: «Meine2liebenKatzen:Mimi&Strolch». Dieses Passwort ist lang, besteht aus mehreren Worten, Sonderzeichen und einem Mix aus Gross- und Kleinbuchstaben. Zudem kannst du es dir leicht merken und es ist schwierig zu erraten.

Dein Passwort solltest du mindestens einmal im Jahr wechseln.

3. Wechsle dein Passwort regelmässig.

Auch wenn es mühsam sein kann, bei all deinen Logins unterschiedliche Passwörter einzurichten und diese von Zeit zu Zeit wieder zu wechseln – der Aufwand lohnt sich. Andernfalls ist es für Hacker nämlich ein Leichtes, alle deine Passwörter zu knacken, sobald sie nur eines herausgefunden haben. Achte ebenso darauf, dass sich das alte und das neue Kennwort nicht zu ähnlich sind – «MeinPasswort1» und «MeinPasswort2» sind also keine gute Wahl. Dein Passwort solltest du übrigens mindestens einmal im Jahr wechseln.

Ausschnitt eines Bildschirms mit Codes

4. Verwende eine plattformübergreifende Passwortverwaltung.

Dieser virtuelle Tresor ist eine Datenbank, in welcher du Zugänge und Passwörter verschiedener Websites verschlüsselt speichern kannst. Dies bedeutet, dass ohne entsprechendes Generalpasswort niemand deine Kennwörter lesen kann. Natürlich ist es hierbei ausgesprochen wichtig, sich zu diesem Zweck ein sehr sicheres Master-Passwort anzulegen – dafür musst du dir aber auch nur noch eines merken. Auf Apple-Geräten kannst du übrigens ganz bequem und sicher den iCloud-Schlüsselbund verwenden, aber es gibt auch andere Anbieter wie Dashlane, LastPass und 1Password.

5. Richte ein zweistufiges Verifizierungsverfahren ein.

Ein einzigartiges und komplexes Passwort ist ein guter erster Schritt, aber es geht noch sicherer – mithilfe einer zweistufigen Verifizierung. Zusätzlich zur Eingabe des Benutzernamens und des Passworts wird nach einem weiteren Beweis gefragt, dass man tatsächlich der Besitzer des entsprechenden Accounts ist. Häufig erfolgt diese Authentifizierung über einen zusätzlichen Sicherheitscode, welcher einem via SMS oder über eine App zugesendet wird.

Dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit unseren belgischen Kollegen von Baloise Insurance entstanden.

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