C-Level Insights | Kommentar zum Geschäftsjahr 2019 in Belgien

Henk Janssen, CEO Belgien
12. März 2020
C-Level Insights
Henk Janssen über den Verlauf des Geschäftsjahres 2019 in Belgien.

2019 war ein überaus wichtiges Jahr für die Baloise in Belgien. Weshalb genau?

Jedes Jahr ist wichtig, aber 2019 war ein ganz spezielles Jahr für die Baloise in Belgien. Zwei Übernahmen in einem Jahr, das ist schon fast ein Rekord. Im Juli haben wir die Übernahme von Fidea durch die Baloise offiziell abgeschlossen. Und im November konnten wir erneut stolz mitteilen, dass wir auch die Sparte Nichtleben von Athora Belgien übernehmen würden. Wenn die Fusionen rechtlich abgeschlossen sind, wird die Baloise in Belgien von 1150 Mitarbeitenden auf ca. 1700 Mitarbeitende anwachsen.

Das ist eine beachtliche Zunahme, auf die Sie stolz sein können!

Auf jeden Fall! Die Übernahmen zeugen auch von dem Vertrauen, welches die Baloise Group in den belgischen Markt setzt. Wir sind nun die zweite Säule der Gruppe, und in Belgien zählen wir mittlerweile zu den Top-Vier-Versicherern im Bereich Nichtleben. Mich macht besonders stolz, dass die Baloise neben den Übernahmen auch von innen heraus wächst. Sie wächst im Übrigen jedes Jahr überproportional zum Markt. Unser Umsatz hat sich innerhalb von 7 Jahren von 1 auf rund 2 Milliarden EUR verdoppelt. Ein solches Wachstum wäre ohne das grosse Engagement unserer Mitarbeitenden nicht möglich gewesen. Als CEO bin ich ausserordentlich stolz.

Unser Umsatz hat sich innerhalb von 7 Jahren von 1 auf rund 2 Milliarden EUR verdoppelt. Ein solches Wachstum wäre ohne das grosse Engagement unserer Mitarbeitenden nicht möglich gewesen.

Henk Janssen, CEO Baloise Insurance Belgien

Apropos Mitarbeitende: Sind sie nicht ebenso stolz auf das Unternehmen wie Sie?

Ich glaube schon. In unserem letzten Pulse Check (Oktober 2019) geben 86 Prozent der befragten Mitarbeitenden an, dass sie die Baloise als Arbeitgeberin empfehlen würden. Das würden sie nicht tun, wenn sie nicht stolz darauf wären, hier zu arbeiten. In den sozialen Medien sehe ich auch, dass Mitarbeitende immer öfter den Hashtag «#ProudToBeBaloise» verwenden. In der letzten Woche vor Weihnachten brachten unsere Mitarbeitenden in der Spendenaktion «De Warmste Week» (Die wärmste Woche) zusammen 104 000 EUR für gute Zwecke auf. Das allein besagt doch schon viel, oder? Aber das heisst natürlich nicht, dass wir uns auf unseren Lorbeeren ausruhen dürfen. Im Gegenteil, wir werden bei uns im Laufe des Jahres 2020 viele neue Mitarbeitende begrüssen. Wir müssen dafür sorgen, dass auch sie sich schnell bei uns wohlfühlen. Aber ich vertraue darauf, dass uns dies mit den nötigen Initiativen gelingen wird.

Die Baloise strebt danach, eine «Love Brand» zu werden und eine emotionale Bindung zu den Maklern und Endkunden aufzubauen. Wie weit sind Sie schon damit gediehen?

Wir sind auf einem guten Weg. In den vergangenen Jahren haben wir hart für unsere Markenbekanntheit gearbeitet. Denn bevor eine Marke beliebt werden kann, muss sie erst einmal bekannt werden. Während 2013 fast noch niemand von der Baloise gehört hatte, kennt heute schon über die Hälfte der Belgier unseren Namen. Dies ist unter anderem unserer Sponsoringpolitik zu verdanken, wobei wir uns auf Radrennen konzentrieren. Nachdem unser Bekanntheitsgrad gestiegen ist, besteht der nächste Schritt darin, eine Bindung zum Kunden herzustellen. 

2019 haben wir zahlreiche Initiativen durchgeführt, um zu zeigen, dass die Baloise mehr als nur eine Versicherung ist. Wir haben auf neue Bedürfnisse der Kunden abgehoben, wie Prävention und Schutz vor Cyberkriminalität und -gefahren. Und mit der Online-Plattform Gonna.be und dem von der Baloise an der Katholischen Universität Leuven eingerichteten Lehrstuhl für Finanzen und Wohlergehen («Financieel Welzijn») helfen wir ihnen, einen tieferen Einblick in ihre finanzielle Zukunft zu gewinnen. Auch B-Tonic, unsere Gesundheitsplattform, zeigt neue Wege auf, um die Kunden in ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit zu unterstützen. 

Ausserdem arbeiten wir durch Sponsoring und die Zusammenarbeit mit Organisationen für gemeinnützige Zwecke, die unseren Kunden am Herzen liegen, an der Sinngebung unserer Marke. Daneben haben wir Partnerschaften geschlossen, mit denen wir zur Gesundheit und zum Wohlergehen der Menschen beitragen. So wurden wir beispielsweise Partner der UZA Foundation zur Unterstützung der Immuntherapieforschung gegen Krebs. Und unser Partner Helicus führte den ersten Testflug eines medizinischen Transports mit Drohnen durch.