Ein Leben ohne Arbeitsweg – neue soziale Identitäten verändern unseren Alltag

Lukas Jöhri
15. Juli 2020
Innovation, Strategie
Du lebst noch alleine in einer gemieteten Wohnung und pendelst täglich zum Arbeitsplatz? Damit bist du bald vielleicht schon alleine, denn deine Freunde leben immer mehr dezentral ausserhalb von Stadtzentren und in flexiblen Mietverhältnissen, die schnelle Veränderungen zulassen.

Eine Vorschau dieses Szenarios für das Jahr 2040 zeigen wir dir in diesem Blog. Die Grundlage für die Trends ist der Future of Mobility Trend Report, welcher mit zahlreichen Experten und Spark Works im Auftrag der Baloise erarbeitet wurde.

Anywhere, somewhere und X-where

Der Trend «anywhere, somewhere und X-where» befasst sich mit den sozialen Identitäten der Bevölkerung, welche sich mit den anderen Szenarien und dem technologischen Fortschritt verändern werden. Dabei wird die Bevölkerung in drei Identitäten kategorisiert:

Nie mehr pendeln – ein Leben ohne Arbeitsweg

Die Folgen dieser Evolution für die Baloise und die Wirtschaft sind zahlreich: 

  • Der Arbeitsort wird bei grossen Teilen der Bevölkerung unwichtig.
  • Das Pendeln fällt weg.
  • Home Office oder auch Co-Office im Wohnblock oder mit Freunden wird zum neuen Standard. Büros, wie es sie heute gibt, verschwinden zunehmend und werden durch Co-Working-Spaces ersetzt.
  • Es bilden sich soziale Zentren und Viertel innerhalb der Städte.
  • Geschäftsreisen reduzieren sich auf ein Minimum oder verschwinden ganz.
  • Der Alltag spielt sich vermehrt in und um das eigene Viertel ab.

Nur schon aus diesem Trend lassen sich zahlreiche Implikationen für das Geschäftsmodell der Baloise ableiten, welche wir in unseren Ökosystemen schon heute berücksichtigen. 

Alle sozialen Trends und die vollständigen Ausführungen dazu findest du auch von Seite 33 – 52 im Future of Mobility Trend Report