Erneuerbare Energie & regionale Verantwortung | Unsere Partnerin, die AEK Energie AG

Michelle Unternährer
27. Mai 2021
Nachhaltigkeit spiegelt sich bei der AEK Energie AG nicht nur in der Energieversorgung, sondern im ganzen Geschäftsmodell wieder: Wie die langjährige Partnerin der Baloise Bank SoBa massgeblich zur Energiewende beiträgt und wie wir dank Projekten wie «1280 – üse Bärg» gemeinsam Verantwortung für die Region rund um Solothurn übernehmen, berichten wir im Beitrag.

Energiewende – an diesem Begriff kommt man nicht vorbei, wenn man sich mit dem Klimawandel und der Transformation zu einer nachhaltig aufgestellten Gesellschaft auseinandersetzt: Weg von fossilen, nicht-erneuerbaren Energieträgern hin zu nachhaltiger, erneuerbarer Energie. Soweit, so gut – aber weisst du, wofür du tagtäglich Energie brauchst und woher diese kommt?

Eine der grossen Herausforderungen für die Energiewirtschaft ist, die Energieversorgung auch in Zukunft vollumfänglich zu gewährleisten – preiswert, sicher und umweltschonend.

Hans Neuenschwander, Geschäftsleiter der AEK

Heizen, Handy laden, von A nach B bewegen – alles braucht Energie

Wir Menschen benötigen für alles Energie, vereinfacht gesprochen: Wärmeenergie, elektrische Energie und Energie für die Fortbewegung. In der Schweiz wird die meiste Energie aus Erdölbrennstoffen und Treibstoffen (ca. 50 %), also nicht erneuerbar, generiert. Darauf folgt Elektrizität (ca. 25%), Gas (ca. 13 %) und Holz (ca. 4,4%). Der Verkehrssektor und Haushalt brauchen dabei am meisten Energie: 38 % für den Verkehr, wobei satte 93 % mit Erdölbrennstoffen gedeckt werden und 27 % für Haushalt inklusive Heizen, wobei auch hier noch etwa zwei Drittel durch Erdöl und Gas gedeckt werden. Bis 2050 soll sich das schrittweise ändern: Der komplette Verbrauch soll gesenkt, die Effizienz erhöht und die erneuerbaren Energien gefördert werden. 

Haushalte und Gewerbe im Gebiet rund um Solothurn und Oberaargau bekommen ihre Energie von der AEK onyx Gruppe.  Der Anteil an erneuerbaren Energien soll wachsen und der Verbrauch optimiert werden. Wie die AEK onyx das gewährleistet, hat uns CEO Hans Neuenschwander erzählt.

Quellen: UVEK, energiestiftung.ch, BFS.

Geschäftsleiter AEK, Hans Neuenschwander

«Wie die Baloise Bank SoBa verfolgen wir eine ähnliche Philosophie: starke regionale Verantwortung, führende Arbeitgeberinnen in der Region, gemeinsame Kunden – es ist schlicht ein gemeinsames Verständnis einer langfristig und nachhaltig ausgelegten Geschäftstätigkeit.»

Hans Neuenschwander, Geschäftsleiter der AEK

AEK und SoBa | Langjährige Partnerinnen

«1280 – üse Bärg» - gemeinsames Projekt

Gondel

Die AEK, GA Weissenstein und die Baloise Bank SoBa treten seit Jahren, zusammen mit der Seilbahn Weissenstein, unter dem Label «1280 - üse Bärg» auf: Dank der gemeinsamen Unterstützung konnte so 2014 die Seilbahn Weissenstein neu errichtet werden. Diese erschliesst den Solothurner Hausberg und fährt genau auf einer Höhe von 1280m ein. So ist der Weissenstein für alle Bevölkerungsgruppen einfach zugänglich. «Die Partnerschaft besteht bis heute, so sind wir gemeinsam Sponsorinnen beim Blue Monday oder Blues im Sennhus, unterstützen auch den Gondeli-Jass oder haben der Seilbahn 250 neue Schlitten finanziert», erzählt Marco Sauser, Leiter Produkte und Marketing der Baloise Bank SoBa. «Auch die Bommelmütze, welche wir drei Partner lanciert haben, wurde schon bald zu einer Kultmütze in der Region.» 

Wertschätzung und Langfristigkeit in allen Bereichen 

Für Hans Neuenschwander ist klar: «Als Unternehmen ist es uns wichtig, dass wir Beziehungen nachhaltig leben und uns wertschätzend begegnen und Nachhaltigkeit nicht nur in der Energieversorgung selbst verorten.» Die AEK ist ein regional agierendes Unternehmen und stark rund um Solothurn verankert. «Unsere Dienstleistungen erbringen wir dank unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Partnerinnen und Partnern aus der Region, die unsere Werte teilen», so Hans Neuenschwander.

Erneuerbarer Strom als Standardprodukt - einfach mal machen

Die AEK unterstützt ihre Kundinnen und Kunden seit jeher, auf erneuerbare Energieträger umzusteigen. «Wir machen schon lange Werbung für Ökostrom, das hat aber leider nie zum grossen Umdenken geführt.» Die AEK hat sich 2013 dann dazu entschieden, das nachhaltig zertifizierte Produkt Energy Blue als Standard festzulegen. So muss man als Kunde aktiv etwas machen, wenn man nicht das nachhaltige Produkt will. «Nachhaltigkeit ist auch oft eine Frage der Bequemlichkeit. Wir haben als Unternehmen Verantwortung übernommen und das wurde von unsern Kundinnen und Kunden positiv aufgenommen», so Hans Neuenschwander.

E-Fahrzeuge für die SoBa

Auch für die Baloise Bank SoBa hat die AEK am Hauptsitz in Solothurn eine Ladestation für Elektrofahrzeuge installiert. Drei der vier Flottenfahrzeuge konnten so bereits elektrifiziert werden. Dank dem Laden mit dem ökologischen Strom Energy Blue sind wir so nachhaltig unterwegs.

Teil der Energiewende

Nachhaltige Energieversorgung und -verbrauch

Für die BKW Gruppe stehen Investitionen in die Energieeffizienz, in den forcierten Ausbau von erneuerbaren Energien und in die Elektrifizierung des Wärme- und Transportsektors im Vordergrund. «Wir nutzen die neuen Möglichkeiten, die sich durch den Elektrifizierungsschub ergeben und richten unser Geschäftsmodell konsequent auf die neuen Kunden- und Marktbedürfnisse aus», so Hans Neuenschwander. Neue Investitionen in der Energieproduktion tätigt die BKW ausschliesslich im Bereich der erneuerbaren Energien. Bis 2023 will sie mit 75 Prozent der installierten Leistung ihres Produktionsparks erneuerbar sein.

Wasser, Sonne, Wind & Energieberatung seit 1979

«Für uns bedeutet Nachhaltigkeit im Kerngeschäft konkret, dass wir bei der Produktion von Energie schauen, dass diese erneuerbar ist: sprich mit Hilfe von Wasser, Sonne, Wind und Holz. Zum anderen spielt auch die Verteilung eine grosse Rolle: Die Energie muss in einem gut ausgebauten und sicheren Netz bei den Konsumentinnen und Konsumenten ankommen», erzählt Hans Neuenschwander. Ausserdem bietet die AEK Energieberatungen an: «Wir haben damit 1979 begonnen, was damals schweizweit einzigartig war. Dabei analysieren wir Gebäude als Herzstück des Energieverbrauchs und schauen, was man optimieren kann. Ein wesentlicher Teil besteht dann darin zu schauen, ob ein Gebäude dazu geeignet ist, selbst Energie herzustellen, z.B. mit Photovoltaik. Idealerweise gibt es dann auch noch einen Anschluss zum Laden für E-Fahrzeuge. Das ergibt dann einen nachhaltigen Kreislauf.»

Nachhaltigkeit

Wir schaffen nachhaltig Wert