And the Oscar goes to… | Die vier Filme mit den meisten Oscars

Laura Viloria
25. März 2022
faktischversichert
Jedes Jahr aufs Neue verleiht die «Academy of Motion Picture Arts and Sciences» den wichtigsten Preis in Hollywood: den Oscar. In über 20 Kategorien werden unter anderem die besten Schauspielerinnen und Schauspieler sowie die besten Filme ausgezeichnet. Klar, ist fast die ganze Filmbranche verrückt nach dieser goldenen Figur. Viele Filme wurden an der Verleihung sogar mehrfach prämiert. Doch welcher Film ist bislang der erfolgreichste gewesen?

Am 27. März 2022 werden die Academy Awards, besser bekannt als Oscars, zum 94. Mal verliehen. Grund genug die erfolgreichsten Filme der Oscar-Geschichte etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

1960: 11 Oscars für «Ben Hur»

Ben Hur ist ein US-amerikanischer Monumental- und Historienfilm von William Wyler aus dem Jahr 1959.

Der israelitische Judah Ben Hur (Charlton Heston) freut sich, seinen alten Freund Messala (Stephen Boyd) wiederzusehen. Inzwischen ist Messala ein römischer Tribun und so vertreten die beiden Männer trotz ihrer langjährigen Freundschaft unterschiedliche politische Meinungen. Da Ben Hur nicht bereit ist, Messala zu helfen, wenn es darum geht, sein Volk zu verraten, zögert Messala nicht, seinen Freund und dessen Familie zu bestrafen. Während seine Schwester und Mutter in römische Gefangenschaft kommen, wird Ben Hur letztlich als Sklave verkauft. Doch er schwört Rache für all das Unrecht, welches ihm angetan wurde.

1998: 11 Oscars für «Titanic»

Titanic ist ein US-amerikanisches Spielfilmdrama aus dem Jahr 1997, das die Geschichte der Jungfernfahrt der RMS Titanic im Jahr 1912 nacherzählt. Regie führte James Cameron.

Als im Jahr 1912 das Luxus-Passagierschiff «Titanic» in See sticht, sollte Geschichte geschrieben werden. Schliesslich handelt es sich um das grösste Schiff der Welt. Doch alles kommt anders: Noch während der Jungfernfahrt kollidiert das Passagierschiff mit einem Eisberg und versinkt wenige Stunden später mit zahlreichen Schätzen an Board. Auf der Suche nach dem Diamant-Collier «Herz des Ozeans» im Jahr 1996 findet der Schatzsucher Brock Lovett eine Zeichnung, die in einem Safe erhalten geblieben ist. Die Zeichnung zeigt eine junge Frau, die das Diamant-Collier trägt. Daraufhin nimmt das Forscherteam Kontakt zur damaligen Besitzerin der wertvollen Kette auf. Die Dame heisst Rose Dawson-Calvert (Gloria Stuart und Kate Winslet) und war 1912 mit ihrem Verlobten Cal Hockley (Billy Zane) und ihrer Mutter (Frances Fisher) an Bord, als das berühmte Unglück geschah. Auf der Titanic begegnetet Rose zufällig Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) – der Liebe ihres Lebens.

2004: 11 Oscars für «Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs»

«Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs» aus dem Jahr 2003 ist nach «Die Gefährten» und «Die zwei Türme» der dritte und letzte Teil der Filmtrilogie von Regisseur Peter Jackson.

Zwar gewannen die Menschen die Schlacht um Helms Klamm, doch die grösste Herausforderung steht ihnen noch bevor. Während der Zauberer Gandalf (Ian McKellen) nach Minas Tirith – die in Felsen errichtete Hauptstadt von Gondor – reist, um Denethor (John Noble) vor dem bevorstehenden Angriff von Saurons Truppen zu warnen, ersuchen die anderen Gefährten derweil um Unterstützung bei den Kriegern von Rohan. Doch so sehr deren König Théoden (Bernhard Hill) auch darum bittet, kaum einer der Krieger will Hilfe leisten. Und so brechen Aragorn (Viggo Mortensen), Legolas (Orlando Bloom) und Gimli (John Rhys-Davies) auf, in der Hoffnung, einen unerwarteten Verbündeten zu finden. Währenddessen kämpfen sich Frodo (Elijah Wood) und Sam (Sean Astin) immer weiter zum Schicksalsberg vor, ohne zu wissen, dass Gollum ein falsches Spiel mit ihnen spielt.

1962: 10 Oscars für «West Side Story»

West Side Story ist ein US-amerikanischer Musical-Film von Robert Wise und Jerome Robbins aus dem Jahr 1961 und basiert auf dem gleichnamigen Musical von Leonard Bernstein.

Im New York der 1950er Jahre: Zwischen zwei rivalisierenden Gangs – den amerikanischen Jets und den puerto-ricanischen Sharks – herrscht ein Bandenkrieg. Die ohnehin schon geladene Situation verschärft sich weiter, als sich Tony (Richard Beymer), früherer Anführer und Mitbegründer der Jets, und Maria (Natalie Wood), die Schwester des Sharks-Bosses, bei einem Besuch in der Disco ineinander verlieben. Auf ihre Liebe nehmen die beiden Gangs jedoch keine Rücksicht.