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26. Baloise Kunst-Preis an der Art Basel 2025 vergeben

Basel, 17. Juni 2025. Der mit CHF 30'000.- dotierte Baloise Kunst-Preis wird seit 26 Jahren im Sektor Statements von einer mit internationalen Fachleuten besetzten Jury vergeben. Die Jury hat sich für Joyce Joumaa und Rhea Dillon entschieden. Zusätzlich erwirbt Baloise Arbeiten der beiden und schenkt sie zwei bedeutenden europäischen Museen, dem MMK Frankfurt und dem MUDAM, Luxemburg.

Der Jury für den Baloise Kunst-Preis gehören dieses Jahr an: Karola Kraus, Generaldirektorin MUMOK Wien, Vorsitzende der Jury, Bettina Steinbrügge, Direktorin MUDAM, Luxemburg; Susanne Pfeffer, Direktorin MMK, Frankfurt; Susanne Titz, Direktorin des Museums Abteiberg, Mönchengladbach und Uli Sigg, Schweizer Kunstsammler und Mäzen.

Joyce Joumaa

In ihrer Installation "Periodic Sights" thematisiert Joyce Joumaa die tiefgreifende Energiekrise im Libanon, eine der gravierendsten und anhaltendsten Infrastrukturkatastrophen des Landes. Die Arbeit besteht aus umfunktionierten Sicherungskästen, in die Fotografien von Alltagsmotiven aus Beirut und Tripoli eingebaut sind: häusliche Szenen, Strassenzüge, Marktplätze und urbane Zwischenräume. Joumaa interessiert sich dabei für die komplexen Verflechtungen von Macht, Infrastruktur und sozialer Psychologie. Die Kästen sind in Echtzeit beleuchtet: Simuliert wird die durchschnittliche tägliche Stromzufuhr eines Haushalts im Libanon – oft nicht mehr als zwei Stunden. So wird unmittelbar erfahrbar, was es heisst, unter Bedingungen strukturellen Mangels zu leben. Strom – oder vielmehr dessen Abwesenheit – wird zur sozialen Machtressource.

Die Lichtsteuerung der Installation ist direkt mit der Messekoje verbunden: Besucher*innen erleben zeitlich, wie sehr Zugang zu Energie rationalisiert wird und über Sichtbarkeit, Teilhabe und Ausschluss entscheidet. Wer sich einen Generator oder eine Solaranlage leisten kann, lebt im Licht.

Joyce Joumaa, *1998, lebt in Beirut, Libanon und Amsterdam, Niederlande
Statements Stand M17, Galerie Eli Kerr, Montreal, Canada

Rhea Dillons

Rhea Dillons skulpturale Arbeiten zeugen von dem Verwoben- und Verhaftetsein karibischer und britischer Identitäten. In Ihrer Arbeit "Leaning Figures", einer Gruppe von Wandskulpturen, setzt sie ethnographische Präsentationsformen mit der Frage nach Herkunft von Sapelli-Mahagoni des afrikanischen Kontinents und der Verwendung für den Bau von Sklavenschiffen auseinander. Wie tief die kolonialen Narben sind und wie schwierig es ist, sich davon zu lösen, verdeutlicht die klebrige Melasse, welche den vermeintlich wertvollen Kristalltellern anhaftet.

Rhea Dillon, *1996, lebt in London, UK
Statements Stand M9, Galerie Soft Opening, London, UK

Während der Art Basel 2025 (17.-22.6.) zeigt das Baloise Studio in Halle 2.2 sämtliche Gewinnerinnen und Gewinner.

Fotos: André-Marc Räubig

Downloads Joyce Joumaa Portrait jpg - 740 KB Winning Art Work: Periodic Sights jpg - 826 KB Rhea Dillon Portrait jpg - 628 KB Winning Art Work: Leaning Figures jpg - 728 KB
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