Eine Woche Wirtschaftsluft schnuppern

Dominik Marbet
15. Mai 2019
Nachhaltigkeit
20 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Muttenz haben bei uns während der Wirtschaftswoche vom 6. bis 10. Mai 2019 ihre Nasen in Wirtschaftsangelegenheiten gesteckt. Ihre Aufgabe bestand darin eine fiktive Uhrenfirma aufzubauen und verschiedene wirtschaftliche Aspekte wie Preise, Umsatz, Löhne und Marketingausgaben dabei zu berücksichtigen.

Realer Input für fiktive Projekte

Herr Daniel Fasnacht, Wirtschaftslehrer der Klasse aus Muttenz, ist ein Fan der Abwechslung zum schulischen Alltag: "Wir sind froh, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern solche wertvollen Einblicke in die Arbeitswelt bieten können und haben mit der Baloise eine kompetente Partnerin, die sich um die Jugendlichen bemüht und ihr Interesse weckt."

Um sie bei ihrer Aufgabe zu unterstützen, haben engagierte Mitarbeitende der Baloise den Jugendlichen Möglichkeiten zum Direkteinstieg in die Versicherungswelt sowie weitere Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt, mit ihnen über die Zukunft der Arbeit im Allgemeinen diskutiert und einen Einblick in das Arbeiten bei der Baloise gegeben. 

Fabienne Steiner, Personalverantwortliche für Auszubildende der Baloise, beschreibt die Wirtschaftswoche als " […] idealen Rahmen für die Jugendlichen, um ein eigenes Projekt in einem unternehmerischen Umfeld zu bearbeiten und einen ersten Blick über den schulischen Tellerrand zu wagen."

Praxis kommt an

Die Schülerinnen und Schüler kreieren nicht nur eine eigene fiktive Firma, sie müssen die Pläne für diese Firma auch vor der Klasse vorstellen. Das führt zu wirklichkeitsgetreuen und teilweise hitzigen Diskussionen über Löhne, Absatzmärkte und den Erhalt eines langfristigen Wachstums. Das macht nicht nur Laune, sondern bereitet auch tatsächlich auf den beruflichen Alltag vor.

Pascal und Samuel haben ihre Idee einer Uhrenfirma wacker vor der Klasse verteidigt und schätzen die Möglichkeiten, die ihnen die Wirtschaftswoche bietet. Für Pascal ist vor allem das Erproben von unternehmerischem Denken und Handeln wichtig, denn er und viele weitere aus seiner Klasse haben den Traum einmal als erfolgreicher Unternehmer bzw. Unternehmerin selbständig zu sein. Samuel fügt noch hinzu, dass sie durch die Wirtschaftswoche auch den Umgang mit Fehlentscheidungen lernen, da zum Beispiel der Vorschlag einer Lohnkürzung zur Steigerung des Umsatzes, bei der Klasse gar nicht gut ankam. Neben dem Praxiswissen schätzen beide, dass sie die Woche in der Baloise verbringen können: "Die Umgebung und die Inputs der Baloise Mitarbeitenden inspirieren uns bei der Projektarbeit und das Essen ist ausgezeichnet."