Art Basel 2019 | Die teuersten Werke

Katharina Hepp
14. Juni 2019
faktischversichert
Die Art Basel 2019 hat ihre Pforten geöffnet. Während für den Otto-Normalbesucher im Unlimited-Sektor oder den Galleries nur "anschauen, aber nicht anfassen" gilt, nehmen die VIPs die Bilder oft gleich mit nach Hause. Einige der teuersten Deko-Findings der Superreichen haben wir für euch aufgelistet.

Art Basel Highlights

  • Zu den teuersten Verkäufen der Art Basel 2016 zählt Sigmar Polkes "Grosses Glück", das für 7,28 Millionen Franken die Messehallen verliess. Zum Vergleich: Eine 10-Zimmer-Villa in Zürich kostet "nur" 6,5 Millionen Franken.
  • Buchstäblich ein paar Nummern obendrauf legte Jackson Pollocks Werk "Number 21", das 2016 für 25 Millionen Franken zu haben war. Da hätte man sich auch 8,5 Privatjets gönnen können.
  • Ebenso 25 Millionen Franken kostet das diesjährige Kunst-Highlight an der Art Basel "The Architect′s Home in the Ravine" von Peter Doig. Das entspricht dem Rekord-Preisgeld, das letztes Jahr beim E-Sports-Turnier um das Game "Dota 2" insgesamt ausgeschüttet wurde. Oder 833 Weltreisen.
Kunstwerk von Peter Doig
The Architect′s Home in the Ravine, Peter Doig

Ein Kürbis für eine Million

Wer Jeff Koons Stil toll findet, aber keine 80 Millionen Franken für eines seiner Kitsch-Objekte übrig hat, schaut sich sonst bei der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama um. Ihr berühmtestes Werk, ein gelber Kürbis, der ebenso knallig und bunt ist wie Koons Skulpturen, wurde letztes Jahr für rund eine Million Franken verkauft.

Ob es sich hier auch um Lohnungleicheit handelt? Fakt ist, dass es mehr Frauen in der Kunst geben könnte. Von den 27′000 an insgesamt 82 Messen weltweit ausgestellten Künstlern machen Frauen nicht mal ein Viertel aus (24%).

Werk Yayoi Kusama gelber Kürbis
Yellow Pumpkins, Yayoi Kusama