Baloise schenkt dem MMK das erste Werk

Basel, Vor wenigen Tagen übergab die Baloise Group dem MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main eine Wergruppe von John Skoog. Der schwedische Künstler ist Träger des 16. Baloise Kunst-Preises, der ihm im vergangenen Jahr auf der Art Basel 2014 von der Baloise verliehen wurde.

Klaus Görner, Kurator der Skoog-Ausstellung, MMK-Direktorin Susanne Gaensheimer, John Skoog und Baloise VR-Präsident Andreas Burckhardt

Seit 1999 zeichnet die Baloise Group jährlich zwei junge Kunstschaffende mit dem Kunstpreis aus, der mit jeweils 30.000 Schweizer Franken dotiert ist und von einer international besetzten Fachjury vergeben wird. Darüber hinaus erwirbt die Baloise Group Kunstwerke der Preisträger und macht sie zwei bedeutenden europäischen Museen zum Geschenk. Da sich die Jury – erstmals in der Geschichte des Baloise Kunst-Preises – im Jahr 2014 nur für einen Preisträger entschieden hat, schenkt die Baloise eine Gruppe von 3 Arbeiten des Preisträgers John Skoog beiden Museen. Die Trilogie wird bis 31. Mai 2015 im MMK zu sehen sein und wird im Anschluss im mumok in Wien ausgestellt.

John Skoog, Gewinner des Baloise Kunst-Preises 2014

Der Absolvent der Städelschule John Skoog (*1985 in Malmö, Schweden) wurde für seine Videoinstallation „Reduit (Redoubt)“ aus dem Jahr 2014 ausgezeichnet, die im MMK 1 in einer raumgreifenden Installation zu sehen ist. John Skoogs filmische Arbeiten verbindendokumentarische Recherche und präzise Realitätsbeobachtung mit subtiler Poesie. Sie machen Hintergründe und Abgründe des Alltags erfahrbar und beziehen sich auf gesellschaftliche wie historische Umfelder.

Film Still, Reduit (Redoubt), 2014

Der im MMK 1 präsentierte Film „Reduit (Redoubt)“ kreist um ein Relikt aus der Zeit des Kalten Krieges in Schweden: Zu sehen ist ein verfallenes Gebäude, das Skoog mit seiner Kamera in Nahsicht abtastet und erkundet. Der im Zentrum des Films stehende Bunker nahe einer schwedischen Kleinstadt wurde von einer Privatperson zum Schutz der Bevölkerung errichtet. Alarmiert durch staatliche Broschüren zur drohenden Kriegsgefahr begann Karl-Göran Persson sein kleines Bauernhaus im Süden Schwedens mit Zement und gefundenen Materialien zu einem Schutzbunker für sich und seine Nachbarn auszubauen. Skoog kombiniert das filmische Material mit einer Collage von Stimmen, indem er die Bilder um die kollektive Erinnerung der Nachbarn erweitert.

In der Ausstellung bildet dieses Werk mit zwei weiteren Filmen „Sent på Jorden“ (Spät auf Erden) von 2011 und „Förår" von 2012 eine Trilogie. Neben der Geschichte der bäuerlichen Festung spielt der Wechsel der Jahreszeiten als Rahmenthema einer ländlichen Gesellschaft und ihrer jugendlichen Protagonisten im Aufbruch eine zentrale Rolle.

Die Baloise Group ist mehr als eine traditionelle Versicherung. Im Fokus ihrer Geschäftstätigkeit stehen die sich wandelnden Sicherheits- und Dienstleistungsbedürfnisse der Gesellschaft im digitalen Zeitalter. Die rund 7'400 Baloise Mitarbeitenden fokussieren sich deshalb auf die Wünsche ihrer Kunden. Ein optimaler Kundenservice sowie innovative Produkte und Dienstleistungen machen die Baloise zur ersten Wahl für alle Menschen, die sich einfach sicher fühlen wollen. Im Herzen von Europa mit Sitz in Basel, agiert die Baloise Group als Anbieter von Präventions-, Vorsorge-, Assistance- und Versicherungslösungen. Ihre Kernmärkte sind die Schweiz, Deutschland, Belgien und Luxemburg. In der Schweiz fungiert sie mit der Baloise Bank SoBa zudem als fokussierter Finanzdienstleister, eine Kombination von Versicherung und Bank. Das Geschäft mit innovativen Vorsorgeprodukten für Privatkunden in ganz Europa betreibt die Baloise mit ihrem Kompetenzzentrum von Luxemburg aus. Die Aktie der Bâloise Holding AG ist im Hauptsegment an der SIX Swiss Exchange kotiert.