Karrieretipps

Durchsetzungsvermögen und Treibermentalität

Corinna Fröschke
26. Juli 2019
Entwicklung, Motivation, Job + Karriere
In einer Zeit, die in der Arbeitswelt zunehmend Selbstorganisation und Eigenverantwortung verlangt, ist deine Initiative gefragt. Wie stellst du dich auf? Wie bringst du deine Themen voran? Wie setzt du dich gegebenenfalls konstruktiv durch? Ganz klar, du brauchst Biss.

Zeit für eigene Ideen

Bei uns in der Baloise jagt ein Ideen-Format das andere. Proaktiv werden Mitarbeitende immer wieder gebeten, eigene Überlegungen einzubringen, sie in Projekte umzuwandeln und so Optimierung bzw. potentielle, neue Geschäftsfelder voranzutreiben. Das erfordert einiges an Engagement und Entschlossenheit. Man muss die Idee haben, sie schärfen, mit Leben füllen, Kundenbedürfnisse abholen, erneut schärfen, verwerfen, wieder von vorn anfangen, neu denken, Fehler ausmerzen – so ein Prozess ist ein echter Energiefresser, aber eben solche Typen werden heutzutage gesucht. Je mehr Menschen mitdenken, umso wahrscheinlicher entsteht etwas Zukunftsträchtiges. Aber klar, man muss selbst dranbleiben.

Wichtiger Erfolgsfaktor: Deine Bereitschaft, die Extrameile zu gehen!

ein Gebäudemaler streicht im Wort "impossible" die Buchstaben I und M über

Kritik als wertvoll ansehen

Jede Idee bringt Zweifler und Skeptiker mit sich. Jeder von uns kennt dieses «Ja-aber» und hier gilt es, zuzuhören. Bewahre dir die Flexibilität, von gesetzten Zielen abzuweichen. Sieh diese ersten Widerstände als Geschenk an, denn vermutlich finden manche deiner Kunden auch zu diesen Bedenken. Toll, wenn du sie schon in frühen Projektphasen aus dem Weg räumen kannst. Nimm Kritik konstruktiv an! Deine Idee ist nicht komplett schlecht, nur weil sie jemand hinterfragt. Vielmehr solltest du offen bleiben, sie gegebenenfalls zu modifizieren: So wirst du idealerweise immer mehr Menschen abholen.

Wichtiger Erfolgsfaktor: Zweiflern zuhören, sich selbst hinterfragen und nachbessern!

Willenskraft + Beharrlichkeit = Erfolg

Das Dranbleiben ist entscheidend. Wer sich schnell verunsichern lässt oder gar aufgibt, bringt kein Projekt durch. Wie erwähnt, wirst du auf Widerstände treffen und Frustration erleben, du wirst selbst Unlust verspüren und Motivation verlieren, aber hier ist erfolgreich, wer sich durchboxt. Bleib fleissig, bleib geduldig und ausdauernd, glaube an dich! Selbstdisziplin und Zielstrebigkeit helfen dir, um all diesen Barrieren begegnen zu können. Rückschläge gehören im Leben dazu. Wichtig ist, dass man wieder aufsteht.

Wichtige Erfolgsfaktoren: Deine Willenskraft und mentale Stärke!

 

 

Niemand ist so talentiert, dass er nicht für seinen Erfolg kämpfen muss – und Verbissenheit hilft enorm dabei.

Angela Duckworth, Psychologin, Universität Pennsylvania

Zuversicht und Selbstvertrauen

Kennst du dich selbst? Weisst du um deine Stärken und Schwächen? Wer sich voll und ganz so akzeptiert wie er ist, wer ausserdem Bereitschaft zeigt, eigene Defizite aufzuarbeiten, der verfügt über jene Selbstakzeptanz, die in Selbstvertrauen gipfelt. Ein entscheidender Motor beim Erreichen der eigenen Ziele. Nicht selten musst du deine Interessen vertreten oder deine Meinung sagen, um Ideen und Projekte voranzubringen - und zu jenem Durchsetzungsvermögen gehört gesundes Selbstvertrauen. Hier zeigt sich, wofür du stehst, ob du verlässlich bist und ob du die Mentalität besitzt, damit andere dir folgen.

 

Wichtiger Erfolgsfaktor: Sei dir deiner selbst bewusst und bleib positiv.

ein Papier hat einen Riss und darin steht ein Spruch: Selbstzweifel haben schon mehr Ideen zerstört als es Fehler jemals könnten

Taten statt Worte

Eine Idee zu haben, ist das eine – sie aber aufzuschreiben, auszudefinieren, andere für sie zu gewinnen, sie in die Realität umsetzen, sie Stück für Stück wachsen zu lassen – dafür braucht es jemanden, der die Dinge anpackt und andere begeistern kann. Das ist übrigens ein Mindset, das wir bei unseren Stelleninseraten permanent suchen: Menschen, die nicht nur sagen, was sie machen wollen, sondern auch loslegen und bis zum Ende durchziehen. Menschen, die nicht immer wieder aufschieben, sondern sich einen Plan machen und ihn bearbeiten. Dafür muss man sich selbst immer wieder motivieren können. Andere werden das nicht für uns tun. Die Belohnung liegt dann im Ergebnis oder zumindest in dem Erlebnis, an etwas eigenem zu arbeiten – deinem Baby - und nicht an einem Auftrag deiner Firma.

Wichtiger Erfolgsfaktor: «Einfach mal machen» statt nur drüber reden.

Willst du bei uns die Dinge vorantreiben? Bewirb dich!

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