Karrieretipps

Unzufriedenheit vs Konstruktivität

Corinna Fröschke
26. April 2019
Jeder von uns kennt diese Leute, die ständig motzen und schimpfen, aber selbst nichts dazu beitragen, dass sich eine Situation verändert. "Dort ist die Welt ungerecht", "Hier hat man mir übel mitgespielt", "Wenn ich könnte wie ich wollte…". Die Frage ist, wie begegnen wir solchen Mitmenschen?

Challengen wir sie? Fragen wir nach, wie sie ihr ungutes Empfinden initiativ angehen? Oder spielen wir ihr Trauerspiel mit, lassen sie gewähren, werden selbst destruktiv? Hier kommt unsere Challenge für dich. Begegne deiner Unzufriedenheit konstruktiv! Du hast sie in der Hand!

Wo befindest du dich? | Above or below the line?

Es gibt ein sehr eindrückliches Denkmuster, an dem wir uns orientieren können, um unsere eigene Konstruktivität zu bestimmen. Es nennt sich "above or below the line". Das Konzept geht davon aus, befindest du dich über der Linie, übernimmst du Verantwortung für dich und deine Projekte, bleibst du darunter, gehst du in eine Abwehrhaltung, findest Ausreden, und Schuld vermutlich bei anderen. Diese Annahme lässt sich prima auf das Thema Unzufriedenheit adaptieren.

Welcher Typ bist du?

Starre und Stillstand

Nehmen wir also an, du gerätst in ein Team, eine Aufgabe, ein Umfeld, wo du ge-challengt wirst. Du bist mit Problemen konfrontiert und Verhinderern: kurzum, du musst noch mehr Energie aufbringen, um dein Ziel zu erreichen. Was tust du?

Option A - Du wirst unzufrieden, ergibst dich in dein Schicksal, suchst dir Verbündete, mit denen du lästern und dich noch weiter runterziehen kannst. Du siehst die Fehler, wartest aber auf andere, die sie für dich lösen. Du blockierst dich selbst, fühlst dich als Opfer und verlierst die Kontrolle. Du bleibst below the line.

Chancen und Möglichkeiten

Option B – Du wirst in derselben Situation aktiv und kreativ. Du suchst nach Auswegen, gibst offen Feedback zu den Missständen, schlägst neue Wege vor. Du verstehst die Probleme als deine und treibst deren Lösung voran. Du befreist dich aus dem, was dich bremst. Du bist above the line.

Welche der beiden Optionen wird dich wohl langfristig zufriedener machen?

Hast du konstruktive Ideen? Bewirb dich!

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