Baloise Trainee | Meine ersten zwölf Monate

Céline Kuttler
13. August 2019
Traineeprogramm, Berufseinstieg, Entwicklung, Trainees
Wie schnell die Zeit als Trainee vergeht! Mittlerweile bin ich schon bald ein Jahr bei der Baloise und plane gerade meine letzten vier Monate. Ich bin Céline, 25 Jahre alt und habe einen Master in Rechtswissenschaften.

Wie es dazu kam

Und wann machst du die Anwaltsprüfung? «Wahrscheinlich gar nie», lautete stets meine Antwort auf diese mir oft gestellte Frage. Zwar habe ich durchaus ein Interesse an komplexen (juristischen) Problemstellungen, für eine klassische juristische Laufbahn reichte mir das aber nicht. Ich wollte mich breiter aufstellen, in der Hoffnung einen Job zu finden, der mir mehr Spass macht und so landete ich im Traineeprogramm der Baloise. 16 Monate in vier komplett unterschiedlichen Bereichen: Das trifft meine Vorstellungen viel besser.

Eine junge Frau mit dunklen langen Haaren schreibt etwas an einem Tisch.

Marketing und Kommunikation als Einstieg

Gestartet bin ich im Bereich Marketing und Kommunikation im Asset Management. Bereits mein erstes Learning! Dass die Baloise neben Versicherung und Bank auch eine Vermögensverwaltung hat, war mir zugegebenermassen bis zu meinem ersten Arbeitstag nicht so ganz bewusst. Neugier für diesen Bereich, ein gutes Bauchgefühl und ein sympathisches kleines Team haben mich letztlich dazu bewogen, hier mein Traineeprogramm zu starten. Meine Aufgaben? Ich war bei der Umsetzung des neuen Brandportals für das Baloise Asset Management eingebunden, habe Produkte-Erklärvideos erstellt und überarbeitet und auch an der Strategieentwicklung mitgewirkt.

Diese Kombination aus operativer und konzeptioneller Arbeit hat mir einen breiten Einblick in die grosse Welt von Marketing und Kommunikation gegeben - und macht definitiv Lust auf Mehr!

 

Zweite Station: Berlin

Vier Monate im Ausland – eine richtig tolle Möglichkeit für meinen 2. Einsatz. Kaum als Trainee angefangen, stellte sich die Frage: Wohin? Mein Wunsch war es, in die HR Welt einzutauchen, aber die Vorstellung, in einem Startup-Umfeld zu arbeiten, begeisterte mich on top. Die passende Lösung für mich: FRIDAY, ein Baloise-Ableger in Berlin. FRIDAY versichert einfach mobil, auf Berlin hatte ich ohnehin Lust und meine Aufgaben hätten nicht vielseitiger sein können. Genau so wie ich es mir vorgestellt habe. Ich wurde in alle klassischen Personal- / HR-Aufgaben eingebunden und war hauptsächlich im Recruitment involviert; dort in Lohnlauf, Personalein-/ austritte sowie deren Prozesse, ins HR-Controlling und Feedback-Gespräche.

Daneben durfte ich mein eigenes Projekt «Einführung eines Candidate Survey» leiten und umsetzen. Hier geht es darum, aus Bewerberperspektive zu erfahren, was am Bewerbungsprozess gut ist bzw. wo Verbesserungspotential besteht. Dies ermöglicht, datengetriebene Entscheidungen zu treffen, um eine optimale Candidate Experience zu gewährleisten. - Ach ja, und neben der ganzen Arbeit hat Berlin auch sonst noch so einiges zu bieten.

 

Versicherung, wie bitte?

Die erste Hälfte meiner Traineezeit neigte sich bereits dem Ende zu und ich freute mich, wieder nach Basel zurückzukommen. Für meinen nächsten Block war es an der Zeit, das Versicherungskerngeschäft kennenzulernen und zugleich Projekterfahrung zu sammeln. Aktuell trifft man mich deshalb im Bereich Schaden Schweiz. Hier findet das gesamte Schadenmanagement statt.

Business Development & Services, wie sich mein Bereich nennt, bietet allen Leistungszentren, dem Rechtsdienst und dem Kundenservice Schaden Unterstützung bei der Schadenbearbeitung. Das ist genauso facettenreich wie es sich anhört. Das Team ist fachlich divers aufgestellt und selbstorganisiert. Eine nicht ganz einfache Kombination, die mich anfangs ziemlich herausgefordert hat.

Meine Themen?

  • Optimierung der Online Schadenmeldung für Unternehmenskunden und damit einhergehend die Durchführung/ Analyse von Kundeninterviews
  • die Frage, wie das Thema Marketing im Bereich Schaden vorangetrieben werden kann
  • die Mitarbeit im Projekt «systematische Prozessanalyse». Hier habe ich Stages in den einzelnen Fachbereichen absolviert mit der Frage: Wo lassen sich manuelle Prozesse ggf. automatisieren?

 

 

Eine junge Frau sitzt einem Café-Bereich einer Firma und arbeitet.

Und wie geht's weiter?

Auch nach rund 10 Monaten als Baloise Trainee kann ich diese Frage (noch) nicht beantworten. Muss ich aber auch nicht. Die vielen beruflichen Möglichkeiten, die offene Arbeits- und Netzwerkkultur, die verschiedenen Aus- und Weiterbildungsangebote sowie die Möglichkeit, mit Shadows und Perspektivenwechsel das Geschäft und andere Bereiche kennenzulernen, sind genau das was mir an der Baloise gefällt. Ich freue mich auf die letzten vier Monate, auf weitere spannende Eindrücke, Aufgaben, Herausforderungen und darauf, herauszufinden, wo es mich nach meinem Traineeprogramm hinzieht.

Lust bei uns einzusteigen? Hier findest du unsere Stellen!

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