Muss eine Karriere immer geradlinig sein? | Wir finden: Nein!

Corinna Fröschke
25. Oktober 2019
Aussendienst, Entwicklung, Kultur, Berufserfahrene, Kundenberater
Jura angefangen und aufgehört. Danach überlegt: Was kann ich noch? Gymnasiallehrer? Archivar? Namensforscher? Ok, letzteres. Neues Studium, dann auf Reisen, dann das Doktorat in Linguistik drangehängt und einen Sammelband zum Thema Namensforschung geschrieben. Philippe Hofmann hat sich über sein Leben immer wieder neu erfunden und ist nun bei uns gelandet. Als was? Das errätst du nie! Er ist heute Kundenberater.

Frag dich immer: Was machst du gern?

Für Philippe war immer klar: «Ich bin gern an der Front. Ich bin ein Macher und möchte Verantwortung übernehmen. Ich habe mich auch immer gefragt – Was mache ich gern und wohin möchte ich mich weiterentwickeln? Diese Gedanken treiben mich an.» Es ist genau dieses Mindset, das wir vermehrt bei der Baloise suchen. Karrieren gehen bei uns zunehmend in die Breite statt in die Tiefe. Viele Fähigkeiten stellen uns breiter auf für eine Zukunft, von der wir nicht wissen, welche Jobs bleiben und welche gehen. «Es gilt neugierig zu bleiben auf Neues», sagt Philippe. «Das hält Spannung und Neugierde hoch.»

Frag dich immer: Was kann ich?

«Auch eine meiner Lieblingsfragen an mich selbst», sagt Philippe. «Ich bin auch Denker, Stratege, ich arbeite gern für mich und bleibe flexibel. Diese Antworten helfen mir herauszufinden, was ich noch vom Leben will und wohin es gehen kann.» So hat der 39-jährige auch in die Politik gefunden. In der Gemeinde Allschwil ist er als Gemeinderat 20% seiner Zeit in einem 7er-Gremium für Umwelt/Energie/Sicherheit und die Einwohnerdienste zuständig. «Für mich ist dieser Job in der Verwaltung eine gute Übung mit anderen Arbeitsweisen umzugehen. Es braucht den Konsens, manches dauert länger, das braucht Geduld und Ausdauer, aber es gibt immer den Moment, an dem einer Führung und Verantwortung übernehmen muss. Das bin ich und das passt gut zu mir.»

ein Mittdreissiger in Anzug sitzt auf einem gelben Sofa in einer Kundenhalle

Querdenker und Quereinsteiger

Jurastudent, Doktor der Linguistik, Namensforschung, politischer Stratege: Philippe übernimmt viele Rollen und jede schult ganz verschiedene Skills. Er erzählt von Respekt, Selbstdisziplin, der Fähigkeit Vertrauen zu geben, von Verbindlichkeit, davon überzeugend zu sein und verständlich zu kommunizieren. «Am Ende gipfelt es immer in neue Einsichten im Umgang mit Menschen. Wie gelingt es, alle an Bord zu holen, so dass beide Seiten im Miteinander den Mehrwert spüren? Jeder ist anders und das ist letztlich auch der Schlüssel in der Kundenberatung. Es geht nicht um mich, sondern darum, wie ich meinen Job ausübe. Versteht der Kunde, was ich ihm erkläre und dessen Sinn? Voilà, das ist das Ziel.»

Und schliesslich ... Kundenberater

Zwischenzeitlich ergab sich eine Möglichkeit als Immobilienberater oder als Verwaltungsangestellter zu arbeiten, «aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass das nicht meins ist. Ich bin der Typ Sicherheit und Fixum, und als sich über einen privaten Kontakt eine Stelle bei der Baloise als Kundenberater auftat, fand ich das spannender.» Ich wusste, hier kann ich meine zwischenmenschlichen wie kommunikativen Skills einbringen, hier kann ich flexibel und selbständig arbeiten, vernetzt denken und Komplexes erklären. Genau mein Ding.» Seit Ende 2018 ist Philippe nun bei uns in 80% Teilzeit im Einsatz. Eine weitere Challenge, aber sicher nicht seine letzte.

Hast du Drive und Kundenfokus? Bewirb dich!

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