Praktikum | «Kreativ sein und mitgestalten»

Noah Senn
19. Februar 2020
Mitarbeiterportraits, Kunst, Praktikum
Hi! Mein Name ist Noah, ich bin 20 Jahre jung und arbeite seit Anfang August bei der Baloise als Praktikant. Gemeinsam mit dem Corporate Communications Team bin ich unter anderem im Kunstbereich des Unternehmens tätig. Die Baloise unterhält eine grosse Kunstsammlung und ich war zuletzt mitverantwortlich, sie digital aufzuarbeiten. Mein Highlight! Nun geht die neu gestaltete Website online. Irgendwie bin ich echt stolz!

Aus der Schule ins Berufsleben

Die Fachmittelschule (FMS) in Medien und Kommunikation war geschafft, nun sollte ein Praktikum her. Das Ziel: Die Fachmaturität zu erlangen. Als Grossunternehmen hatte die Baloise von Anfang an einen besonderen Reiz für mich. Dass ich zudem die Chance erhalten würde, in einem Projekt als treibende Kraft mitzuarbeiten, begeisterte mich. Hier bot sich mir die Chance, meinen Horizont zu erweitern und mir essentielle Skills fürs Leben anzueignen.

Mein erstes Projekt: die Neugestaltung der Baloise Kunst-Website. Für mich, ganz ohne berufliche Erfahrungen, ein anspruchsvoller Einstieg. Trotzdem gelang es mir, schnell Fuss zu fassen und mich ins Team einzufinden. Was mir geholfen hat? Ich bin offen und interessiert auf die Leute zugegangen. Dabei war es praktisch, dass bei der Baloise der Austausch und die Zusammenarbeit stark gefördert werden, und man sich auf Augenhöhe begegnet.

Ich habe viele verschiedene Erfahrungen sammeln dürfen und mir wurde klar, wo meine Stärken liegen und in welchen Bereichen ich eine mögliche berufliche Zukunft für mich sehe.

Vom Konzept bis zur Publikation | Teamplayer gefragt

Spannend war es für mich, ein solches Projekt vom groben Konzept bis hin zur Online-Publikation mitzuerleben und mitzugestalten. Zudem wurde mir die Verantwortung übertragen, als Ansprechperson zwischen verschiedenen Mitarbeitenden zu fungieren. Mitarbeitende, die zum Teil auch extern an der Website wirkten. Hier war ich quasi in der Vermittlerrolle. Gab es Schwierigkeiten oder Änderungswünsche, fand ich für sie die richtige Ansprechperson im Haus.

Ich mag dieses Teamwork. Als leidenschaftlicher Baseballspieler passt dieser Mannschaftsgedanke einfach gut zu mir. Mein Austausch reichte vereinzelt auch zu den Künstlerinnen und Künstlern der Baloise-Sammlung. Warum? Um die Werke aus unserer Sammlung online veröffentlichen zu können, brauchten wir  – wie bei Texten und Videos – das Copyright.

Praktikant Noah Senn schaut sich ein Gemälde an

Von der Kunst, Lösungen zu finden und die Geduld nicht zu verlieren

Für mich war anfangs vieles neu. Ich kämpfte mit der Verständlichkeit der Programmiersprache und unserer Kunstdatenbank. Aufgrund von internen IT-Security Bestimmungen wurde das Programm immer wieder von unseren Firewalls geprüft, was meine Arbeit unheimlich in die Länge zog. Wie praktisch, dass die Baloise auch die Option auf «Use your own device» anbietet. Mit meinem Heim-Laptop lief alles einwandfrei und ich kam schnell genug voran, damit wir rechtzeitig online gehen konnten.

Mehr als Kunst gesammelt | Erfahrungen für die berufliche Zukunft

Nun ist es endlich geschafft: Das Projekt ist online unter baloiseart.com und offen gestanden, ich bin stolz auf uns: auf alle, die wir daran gearbeitet und mitgeholfen haben. Die neu gestaltete Website ist ein erfolgreicher Schritt in eine digitale Zukunft. Ich kann mir gut vorstellen, dass die neue Website mehr Aufmerksamkeit für das Kunstengagement der Baloise generiert.

Auch ich habe profitiert: Anhand dieses Projekts habe ich viele verschiedene Erfahrungen sammeln dürfen und mir wurde klar, wo meine Stärken liegen. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, im Bereich Kommunikation und Marketing zuarbeiten – ob das bei einem Grossunternehmen oder in einer Kunstgalerie sein wird - sei dahingestellt. Für mich ist klar: Der nächste Schritt wird das Studium an einer Fachhochschule sein, am liebsten mit Vertiefung im Bereich Kommunikation und Marketing.

 

 

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