Quereinsteiger IT? | Baloise macht's möglich

Marie Sieren
15. Juli 2019
Trainees, Traineeprogramm, IT
Wer bin ich? In jedem Fall keine typische IT’lerin, denn Informatik habe ich nicht studiert. Mein Name ist Marie, ich bin 25 Jahre alt und IT-Trainee bei der Baloise.

Wie ich IT-Trainee wurde

Nun gut, ganz fachfremd bin ich nicht. Nach meinem dualen Bachelor mit Abschluss der Betriebswirtschaftslehre wusste ich, dass ich noch «was Anderes» sehen will. Challenge Accepted. Ich entschied mich für einen Master in Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Wirtschaftsinformatik und Risikomanagement. So kam die IT ins Spiel und siehe da, ich habe jenes Neuland überlebt. Mehr noch, mir hat es sogar Spass gemacht.

Nach dem Studium ist vor dem Berufseinstieg

Was will ich also machen? Ich kam aus der Wirtschaftsecke mit theoretischem wie praktischem IT-Wissen und ich spürte, dass es mich in diese Richtung zog. So stiess ich auf das IT-Traineeprogramm der Baloise. Dauer: 12 oder 16 Monate. Man rotiert in 2 x 6 Monaten in die Funktion eines Business Engineer wie Software Engineer. Optional sind danach 4 Monate, die man in der Corporate IT, im Fachbereich oder Ausland verbringen kann.

eine junge blonde Frau in einem türkisfarbenen Blazer

Warum ein Traineeprogramm?

Ich wusste nicht, was genau ich will, ich wusste nur, es soll IT sein. Am liebsten wollte ich noch in unterschiedliche Bereiche schauen und herausfinden, was mir liegt. Hier bietet sich mit dem IT-Traineeprogramm der Baloise die optimale Lösung, denn es zielt genau darauf ab. Als Trainee bekomme ich die Chance, in verschiedene IT-interne wie IT-fremde Aufgaben zu schauen. Das fördert mich als Mensch und Mitarbeitende, und es versetzt mich in die tolle Lage, mich weiterentwickeln zu können.

Trainee Einsatz 1 | Business Engineer

Meine Reise bei der Baloise begann im September 2018. Ich startete im Integration Services Team. Aufgabe des Teams ist der Aufbau einer Schnittstellenarchitektur für andere Anbieter. Ausserdem entwickeln sie die interne Kommunikationsinfrastruktur für Anwendungen der Baloise weiter. Allerdings blieb ich dort nur für einen Tag, denn das Team war damals im Umbruch und ich entschied mich, zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukehren.

Ich kam ins Kollektiv-Leben, in den Unternehmensbereich, in dem Produkte zur beruflichen Vorsorge angeboten werden. Mein Job war es, ein kleines Projekt drei Monate lang voranzutreiben. Meine Herausforderungen bestanden unter anderem darin, mich in das Renten- und Sozialsystem der Schweiz einzufinden. Aber auch, Best Practices im Business Engineering zu verinnerlichen. Ich habe mich mit Themen wie Agilität, Business Analyse und Prozessmodellierung beschäftigt. Meine Lernkurve ging bereits in den ersten drei Monaten steil nach oben.

Ich wusste nicht, was genau ich will, ich wusste nur, es soll IT sein. Am liebsten wollte ich noch in unterschiedliche Bereiche schauen und herausfinden, was mir liegt.

eine junge blonde Frau steht vor einer Wand mit grün floralem Muster

Permanente Neuorientierung

Nach 3 Monaten war das Projekt abgeschlossen und ich auf der Suche nach einer neuen Station als Business Engineer. Das ist das Gute – als Trainee hat man die Freiheit, sich selbst seine Traineeeinsätze auszusuchen. Ich sprach also mit vielen verschiedenen Leuten. Was möchte ich machen und sehen? Was will ich lernen? Was könnte mich erwarten?

Hier ging es für mich zurück ins Team Integration Services - mit dem Auftrag, den Onboarding Prozess neuer Kooperationspartner via API-Management zu beleuchten. Beim s.g. Application Programming Interfaces werden Programmierschnittstellen in einer sicheren und skalierbaren Umgebung veröffentlicht, optimiert und kontrolliert. Ich habe analysiert wie ein Prozess aussehen könnte und welche Anforderungen er erfüllen muss.

Networking

In meinem Leben als Trainee ist Networking das A und O. Ich nutze meine Zeit, um die Menschen in der Baloise kennenzulernen und das Geschäft sowie die Bereiche zu verstehen. Shadowing hilft dabei. So machte ich mich z.B. auf die Reise nach Liechtenstein und sah in den Arbeitsalltag einer anderen Ländereinheit. Weitere One-Day-Stages brachten mich zu unseren Kundenberatern in den Aussendienst, ins Produktmanagement, in den Kundenservice, in den Vertrieb & Partnermanagement sowie zu einer Teilnahme an einer Geschäftsleitersitzung. Eines meiner Highlights war es, einen Tag lang den Konzern-CEO Gert De Winter zu begleiten und anschliessend ein Feierabend-Bier mit ihm zu trinken.

Trainee Einsatz 2 | Software Engineer

Hier fragte ich mich: Soll ich ins Java-Umfeld gehen? Schliesslich brachte ich nur Grundkenntnisse mit. Oder sollte es eher der Bereich Business-Intelligence sein? Dort könnte ich mein Wirtschaftswissen einbringen. Die Entscheidung fiel letztendlich auf Zweiteres und nun stecke ich in einem Projekt zum Aufbau eines neuen Data-Warehouses.

Hier werden Daten zentral gesammelt, deren Inhalt sich aus verschiedenen Quellen speist und dann vor allem zwecks Analyse und betriebswirtschaftlicher Entscheidungshilfe dauerhaft gespeichert sowie weiterverarbeitet werden. Wieder eine Chance, meine Lernkurve steil nach oben zu treiben.

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