Von der KV-Lehre ins Kommunikations-Coaching | Neue Karrieren

Corinna Fröschke
7. Februar 2020
Entwicklung, Kultur, Lehre, Ausbildung
Unter dem #worklifebaloise stellen wir uns als Baloise verschiedene Fragen zu einer neuen Arbeitswelt. Muss eine Karriere geradlinig sein? Wir finden: Nein, längst nicht mehr. Werdegänge wie die unserer Kollegin Daniela Amrein (43) sind unsere Zukunft. Vom Versicherungskerngeschäft gings für sie in die Kommunikation und Erwachsenenbildung.

Wissen teilen, Weiterentwicklung erleben

«Ich habe nie vergessen wie das damals als Lehrling für mich war», sagt Daniela. «Wie toll ich das fand, wenn sich Kollegen/ innen meiner angenommen und mich unterstützt haben: mit ihrer Erfahrung, ihrem Wissen. Es ist immer toll, jemanden in seinem Rücken zu wissen, und dieses Gefühl möchte ich selbst gern weitergeben.»

Aus diesem Grund hat sich Daniela neben ihrem Werdegang im klassischen Versicherungswesen zusätzlich weitergebildet und sich dort u.a. mit Themen rund um die Lehrlingsbetreuung und Vermittlung von Lerninhalten beschäftigt. «Ich empfinde es als immens motivierend zu erleben, wie sich jemand weiterentwickelt, wie er andere Gedanken entdeckt, neue Verknüpfungen herstellt, weil er lernt. Wenn ich ihn dabei unterstützen kann, macht mich das glücklich.»

Nie stehen bleiben | Beständig Neues lernen

Los gings für Daniela mit einer KV-Lehre in Luzern. «Etwas Solides zum Berufseinstieg», dachte sie sich damals und durchlebte eine anspruchsvolle Zeit. «Man lernt wie man arbeitet, man nimmt viel Wissen auf und wird erwachsen. Das fordert einen in vielfacher Hinsicht.» Ihr erster fester Job brachte sie in die Schadenabteilung, parallel bildete sie sich mit Anfang 20 zur Versicherungsfachfrau weiter. «Für mich muss Entwicklung ständig stattfinden, es muss immer weitergehen», lacht sie. «Sonst wird mir langweilig.»

So ist es nicht erstaunlich, dass Daniela häufig ihre Arbeitgeber wechselte: die Mobiliar, die SBB, die Baloise. Damit nicht Veränderung genug. Berufsbegleitend lernte sie zudem Ausbildnerin zu sein.

eine Frau mit blonden schulterlangen Haaren, roten Pulli, schwarzer Jacke lehnt an Glaswand

Potenzial erkennen und fördern

«Zunächst bin ich wie gesagt in die Lehrlingsbetreuung als kantonale Prüfungsexpertin. Jedes Jahr im Sommer nimmt man KV-Lernenden mündlich wie schriftlich ihre Prüfung ab.» Später nahm sie in der Lernwerkstatt Olten Kurse in Erwachsenenbildung. «Es ist toll zu sehen, wie Menschen vertrauen zu dir fassen und dich an ihrer Entwicklung teilhaben lassen. Ich sehe das Potenzial in ihnen und möchte es fördern. Das macht mir Freude.» Auf diesem Weg hat sich Daniela neben ihrem Job als Fachspezialistin ein zweites Standbein aufgebaut, das sie Ende vergangenen Jahres in eine völlig neue Rolle führte. Heute coacht sie Kundenservice-Mitarbeitende in ihrer Kommunikation. «Wie führen wir Kunden aktiv durch Gespräche? Wie gehen wir auf sie ein? Dabei unterstütze ich und helfe Menschen, in ihrem Job voranzukommen.»

Baloise | Gekommen um zu bleiben

«Für mich ist es relativ erstaunlich, dass ich nun schon seit 12 Jahren bei der Baloise bin. Vorher bin ich alle zwei bis drei Jahre gewechselt. Aber ich habe mich hier von Anfang an wohlgefühlt. Ich kann hier meine Ideen einbringen, ich bekomme Unterstützung dabei und kann Veränderung vorantreiben. Nicht, dass es immer gelingt, aber es ist nicht unmöglich. Das habe ich auch schon anders erlebt.»

Mit der Chance, in einen vollkommen neuen Job zu wechseln, hat sich Danielas Loyalität zur Baloise nur gefestigt. «Dass man mir vertraut, meine Weiterentwicklung in einem neuen Bereich ermöglicht, ist ein Privileg. Die neue Aufgabe vereint meine verschiedenen Bildungswege. Die Baloise hat als Arbeitgeberin erkannt, dass Karrieren mit Zukunftsperspektive heutzutage in die Breite gehen, nicht länger nur in die Tiefe.»

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