"Gotthard-Basistunnel profitierte massgeblich von unserer Expertise"

Basel, Heute wird der längste Eisenbahntunnel der Welt feierlich eröffnet. Der Gotthard-Basistunnel ist das Herzstück der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) und geht im Dezember fahrplanmässig in Betrieb. Im Interview sagt Reto Frei, Leiter Schadenversicherung Unternehmenskunden, was die Basler mit einem Videoverleiher, einer fahrbaren Betonfabrik und dem Gotthard verbindet.

Reto Frei, Leiter Produktmanagement Schadenversicherung Unternehmenskunden

Die Zahlen sind gigantisch: 57 Kilometer lang ist der zweiröhrige Gotthard-Basistunnel. Insgesamt förderten die Mineure über 28 Millionen Tonnen Ausbruchmaterial aus dem Berg. Zu Spitzenzeiten arbeiteten fast 2'400 Personen auf den Baustellen im und am Tunnel. Der Bau dauerte 17 Jahre. Die Eröffnung ist erst der Anfang: Bis 2020 sollten auch der Ceneri-Basistunnel sowie weitere Zufahrtsstrecken fertig gebaut sein. Der Gotthard-Basistunnel gilt international als beispielhaft für die Schweizer Qualitätsmerkmale Innovation, Präzision und Zuverlässigkeit.

Inwiefern ist auch die Basler an diesem Jahrhundertbauwerk beteiligt?

Der Bau des Gotthard-Basistunnels wird getragen von hunderten kleineren und mittleren Unternehmen. Viele von ihnen sind oder wurden Kunden der Basler. Sie haben bei der Planung, Entwicklung und Durchführung mitgewirkt und wir haben sie dabei versichert.

Können Sie konkrete Beispiele nennen?

Die Bandbreite ist enorm. Eine Arbeitsgemeinschaft war beispielsweise für den Innenausbau der Röhre zuständig. Dieses Kernelement des Tunnels haben wir gegen Haftpflichtforderungen versichert. Weiter schützen wir Zulieferer mit Sach-, Technischen- und Transportversicherungen. Ein Kunde ist beispielsweise für die Beleuchtung der Zufahrtsstrassen zuständig. Ein anderer konzipierte für den Gleisbau eine fahrbare Betonfabrik. Zudem finden wir neben Bau- und Montageunternehmen unter unseren Kunden auch Restaurationsbetriebe, welche die vielen Besucherinnen und Besucher verköstigen und sogar einen Videoverleihanbieter, der die Bauarbeiter mit Unterhaltungselektronik versorgte.

Welchen Mehrwert konnte die Basler den am Gotthard beteiligten Firmen bieten?

Unsere Expertise im Bereich Bau ist im Markt gesucht. Mit unseren 15 Ingenieuren können wir die Firmen kompetent beraten. Gemeinsam mit ihnen schätzen wir beispielsweise statische oder geologische Risiken ein und definieren die nötigen Sicherheitsvorkehrungen.

Wie steht es denn mit der Schadenquote?

Sehr gut, weder im Bereich der Grossschäden noch in der allgemeinen Schadenfrequenz sehen wir Auffälligkeiten. Dies kommt sicher auch daher, dass der Gotthard-Basistunnel für die Schweiz ein Prestigebau ist und daher besonders auf Qualität geachtet wurde.

Ist das Engagement der Basler mit der Eröffnung des Tunnels beendet?

Nein, es geht nahtlos weiter. Einerseits werden die Gotthard-Zubringer gebaut, was wiederum viele Aufträge generiert und andererseits können wir Projektversicherungen in Betreiberversicherungen umwandeln, beispielsweise für die Lüftung oder die Elektrizitätszufuhr. Zudem sind wir als Haftpflichtversicherer des Innenausbaus noch jahrelang mit dem Gotthard verbunden.

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