Baloise zeigt Resilienz in anspruchsvollem Umfeld und ist bereit für die nächste strategische Phase

Basel, 27. August 2020. «Obwohl die Einflüsse der Covid-19-Pandemie spürbar sind, zeigt sich das operative Geschäft der Baloise resilient und solide. Wir erwarten eine Bruttoschadenlast aufgrund von Corona in der Höhe von bis zu 200 Mio. CHF. Diese haben wir vollständig im ersten Halbjahr verbucht. Nach Absicherungen ergibt sich eine Nettoschadenlast von rund 63 Mio. CHF. Die Baloise hilft somit tausenden von Geschäfts- und Privatkunden in der Krisenzeit. Dass trotz dieser historisch beispiellosen Umstände ein Schaden-Kosten-Satz von netto 91.1% und ansprechendes Wachstum erzielt werden konnten, zeigt, dass die Baloise mit ihrem auf Solidität und Nachhaltigkeit fokussierten Geschäftsmodell sowie ihrer strategischen Ausrichtung richtig aufgestellt ist», kommentiert Group CEO Gert De Winter den Semesterabschluss 2020 der Baloise Group.

Semesterabschluss 2020 in Kürze

  • Der Aktionärsgewinn für das erste Halbjahr 2020 liegt bei 177.7 Mio. CHF (Vorjahr: 395.0 Mio. CHF). Das Ergebnis des Semesterabschlusses 2019 wurde einmalig durch einen Steuereffekt von rund 128 Mio. CHF positiv beeinflusst, der dieses Jahr nicht mehr anfällt. Den Aktionärsgewinn belasten in diesem Jahr Corona-bedingte Schadenaufwendungen. Zudem führten Verwerfungen an den Kapitalmärkten zu einem tieferen Anlageergebnis der Versicherungsgelder.

  • Die im Zusammenhang mit Covid-19 stehenden, zu erwartenden Schadenaufwendungen für das Geschäftsjahr 2020, inklusive der dafür notwendigen Rückstellungen, liegen brutto bei bis zu 200 Mio. CHF und netto, nach Berücksichtigung von Absicherungsmassnahmen, bei 62.6 Mio. CHF. Diese wurden vollständig im ersten Halbjahr verbucht.

  • Das Geschäftsvolumen reduziert sich um 10.4% und normalisiert sich gegenüber dem von einem Einmaleffekt positiv begünstigten Vorhalbjahr bei 5’389.2 Mio. CHF (Vorjahr: 6’014.1 Mio. CHF). In der Vorjahresperiode führte der Ausstieg eines Wettbewerbers aus dem Geschäft mit Kollektivlebenversicherungen in der Schweiz zu einem starken Zuwachs der Kunden mit Einmalprämien.

  • Das Prämienvolumen des Nichtlebengeschäfts der Gruppe konnte auch dank der Akquisitionen von Fidea und des Athora-Nichtlebenportfolios um 6.9% auf 2’419.5 Mio. CHF gesteigert werden (Vorjahr: 2’263.6 Mio. CHF). Auch das organische Wachstum war mit 1.1% (in Lokalwährung 7.3%) auf gutem Niveau.

  • Der EBIT des Nichtlebengeschäfts verschlechtert sich aufgrund der Corona-Schadenaufwendungen sowie tieferer Erträge aus den Kapitalanlagen um 40% auf 135.7 Mio. CHF (Vorjahr: 226.1 Mio. CHF). 

  • Der Schaden-Kosten-Satz netto (Combined Ratio) liegt dank der ausgezeichneten Portfolioqualität sowie Absicherungen bei 91.1% (Vorjahr: 87.4%). Der Einfluss der Covid-19-Pandemie verursachte dabei eine Zunahme um netto 3.7 Prozentpunkte. Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet die Baloise, im unteren Bereich des angestrebten Zielbands von 90% bis 95% zu liegen. 

  • Aufgrund des Ausstiegs des Wettbewerbers im Vorjahr aus dem Kollektivlebengeschäft reduzierte sich das Prämienvolumen des Lebengeschäfts erwartungsgemäss um 24.4% auf 2’168.1 Mio. CHF (Vorjahr: 2’869.8 Mio. CHF).

  • Der EBIT des Lebengeschäfts verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr auch aufgrund eines geringeren Reserveverstärkungsbedarfs um 23.5% auf 131.3 Mio. CHF (Vorjahr: 106.6 Mio. CHF).

  • Die Bilanz der Baloise zeigt sich widerstandsfähig und solide, auch in Zeiten von Corona. Das Standard & Poor’s Rating wurde im Juni 2020 bei «A+» bestätigt und bekräftigt die ausgezeichnete Kapitalisierung der Unternehmung. Das Eigenkapital verringert sich zwar durch die Dividendenzahlung, den im März vollständig abgeschlossenen Aktienrückkauf und aufgrund der Tieferbewertung von jederzeit verkäuflichen Finanzanlagen auf 6’208.4 Mio. CHF (31. Dezember 2019: 6’715.6 Mio. CHF), ist aber nach wie vor auf einem hohen Niveau.

  • Asset Management & Banking zeigte trotz der Verwerfungen an den Kapitalmärkten eine nur um 0.2 Prozentpunkte tiefere Nettorendite der Versicherungsgelder von 1.0% (Vorjahr: 1.2%). Dies führte zu einem um 54.6 Mio. CHF tieferen Anlageergebnis der Versicherungsgelder.

  • Weitere Investitionen in den digitalen Wandel: Im ersten Halbjahr 2020 erweiterte die Baloise ihr Ökosystem «Home» durch Investitionen in den Reinigungsdienstleister «Batmaid» sowie die digitalen Immobilienbewirtschaftungsassistenten «Keypoint» und «ImmoPass». Im Bereich Asset Management ging die Baloise eine strategische Partnerschaft mit Tolomeo Capital ein, um die Fähigkeiten in der vollautomatisierten und datengetriebenen Vermögensverwaltung weiter auszubauen. Mehr unter: www.baloise.com/innovationen

Zusammenfassung des Geschäftsverlaufs

Die Covid-19-Pandemie stellte die globale Wirtschaft im ersten Semester 2020 vor grosse Herausforderungen. Dennoch zeigte die Baloise hohe Resilienz in dieser anspruchsvollen Phase. Das Wachstum konnte sowohl organisch wie auch durch Zukäufe gesteigert werden, was zeigt, dass trotz der Einschränkungen durch den Lockdown die Kundenbetreuung, zum Beispiel durch die Nutzung alternativer Beratungskanäle, auf gewohnt hohem Niveau aufrechterhalten werden konnte. Auch die Profitabilität im Nichtlebengeschäft liegt, trotz der hohen Schadenzahlungen infolge der Covid-19-Situation, auf einem ausgezeichneten Niveau, was die hohe Qualität des Nichtlebenportfolios unterstreicht. Die Fortschritte in der Digitalisierung des Geschäfts der letzten Jahre sowie die kulturbedingte Flexibilität des Unternehmens haben es der Baloise erlaubt, sehr schnell auf die neuen Gegebenheiten zu reagieren und das operative Geschäft uneingeschränkt fortzuführen. So wurde weiterhin konzentriert am Kulturwandel sowie am Ausbau der Ökosysteme «Home» und «Mobility» gearbeitet. Die Baloise beweist, dass sie auch unter widrigen Umständen in der Lage ist, ihre strategischen Ziele zu erreichen, und wird am Investorentag im Oktober erläutern, wie sich die nächste strategische Phase gestalten wird. Im ersten Halbjahr 2020 wurden ein Aktionärsgewinn von 177.7 Mio. CHF (Vorjahr: 395.0 Mio. CHF) sowie ein Geschäftsvolumen von guten 5’389.2 Mio. CHF (Vorjahr: 6’014.1 Mio. CHF) erzielt. Die im Vergleich zum Vorjahr tieferen Werte sind hauptsächlich auf Einmaleffekte zurückzuführen, die in der Vorjahresperiode diese Kennzahlen positiv beeinflusst haben. Zudem belasten negative Einflüsse der Covid-19-Pandemie.

Der Aktionärsgewinn profitierte zum Semesterabschluss 2019 von kantonalen Steuerreformen, die gemäss den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) eine Auflösung latenter Steuerrückstellungen zur Folge hatten. Diese Auflösung trug mit 127.7 Mio. CHF einmalig zum Gewinn bei und fällt somit zum Semesterergebnis 2020 nicht mehr an. 

Die Verwerfungen an den Kapitalmärkten aufgrund der Covid-19-Pandemie führten zu einem um 54.6 Mio. CHF tieferen Anlageergebnis der Versicherungsgelder. Zudem haben Schadenzahlungen und die Bildung von Rückstellungen aufgrund der Covid-19-Pandemie zu einer Nettoschadenlast von 62.6 Mio. CHF geführt.

Der grösste Teil der Covid-19-Schäden fiel im Schweizer KMU-Geschäft aufgrund betriebsunterbrechender Präventionsmassnahmen des Bundes an. Die Baloise setzt sich, zusammen mit dem Schweizerischen Versicherungsverband SVV, für eine Private-Public-Lösung ein, die künftig breiten Versicherungsschutz für Wirtschaftsteilnehmer in einem Pandemiefall sicherstellen soll.

Das Geschäftsvolumen profitierte im letzten Jahr in der Grössenordnung von rund 560 Mio. CHF vom Rückzug des Vollversicherungsangebots eines Mitbewerbers im Kollektivlebengeschäft in der Schweiz. Da es sich hierbei hauptsächlich um Einmalprämien handelt, normalisiert sich das Geschäftsvolumen gegenüber der Vorjahresperiode und reduziert sich um 10.4%. Es zeigt sich erfreulicherweise, dass die Massnahmen der letzten Monate zur Kundenbetreuung und -akquise gegriffen haben und auch in Zeiten der Pandemie im attraktiven Nichtlebengeschäft zusätzlich zu den Akquisitionen von Fidea und Athora auch organisches Wachstum erzielt werden konnte. Dieses liegt im Nichtlebengeschäft bei guten 1.1%. Trotz der Präventionsmassnahmen der Regierungen in den Kernmärkten der Baloise konnte die Baloise somit den Geschäftsbetrieb für ihre Kunden sowie die Kundenneugewinnung erfolgreich fortführen.

Überblick, Gewinn und Geschäftsvolumen

Das Wachstum des Prämienvolumens im Nichtlebengeschäft entwickelte sich erfreulich und konnte um starke 6.9% (in Lokalwährung: 10.6%) auf 2’419.5 Mio. CHF gesteigert werden (Vorjahr: 2’263.6 Mio. CHF). Alle Geschäftseinheiten sind im Nichtlebengeschäft in Lokalwährung gewachsen. Den grössten Prämienzuwachs trugen die beiden Akquisitionen in Belgien bei. Dank des Zukaufs von Fidea sowie des Nichtlebenportfolios von Athora konnte das Prämienvolumen in dieser Einheit um 24.8% gesteigert (in Lokalwährung: 32.4%) und eine Top-4-Marktposition erreicht werden. In der Schweiz konnten die Nichtlebenprämien um gute 1.4% erhöht werden. Deutschland und Luxemburg haben eine Prämienvolumensteigerung in lokaler Währung von 2.3% beziehungsweise 5.2% erzielt.

Das Nichtlebenergebnis vor Finanzierungskosten und Steuern (EBIT) verschlechterte sich aufgrund der Coronaschäden sowie eines tieferen Kapitalanlageergebnisses auf 135.7 Mio. CHF (Vorjahr: 226.1 Mio. CHF). Die Corona-bedingten Aufwendungen nach Berücksichtigung der Absicherungsmassnahmen bewegten sich mit 62.6 Mio. CHF in dem bereits Ende April angekündigten mittleren zweistelligen Millionenbereich. Der Schaden-Kosten-Satz netto liegt dennoch nach wie vor bei hervorragenden 91.1% (Vorjahr: 87.4%) und somit im unteren Bereich des kommunizierten Zielbands von 90% bis 95%. Zu dieser hohen Profitabilität haben alle Geschäftseinheiten beigetragen, wobei besonders der sehr gute Schaden-Kosten-Satz netto von 83.7% der luxemburgischen Einheit sowie der Schaden-Kosten-Satz netto von 93.1% des Deutschlandgeschäfts hervorzuheben sind. Letzteres zeigt somit die erfreuliche Manifestierung des Turnarounds. Das Schweizer Geschäft weist mit 88.6% trotz der Belastungen durch Covid-19 einen gewohnt hervorragenden Wert aus und auch das belgische Geschäft kann mit 92.0% überzeugen.

Das Prämienvolumen des traditionellen Lebengeschäfts reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 24.4% auf 2’168.1 Mio. CHF (Vorjahr: 2’869.8 Mio. CHF). In der Vorjahresvergleichsperiode profitierte das Prämienvolumen einmalig vom Rückzug der Vollversicherungsprodukte eines Mitbewerbers aus dem Schweizer Kollektivlebengeschäft. Diese hauptsächlichen Einmalprämien fielen dieses Jahr nicht wieder an, weshalb sich das Prämienvolumen entsprechend normalisierte. Die Zinsmarge lag bei guten 107 Basispunkten und das Risikoergebnis des Lebengeschäfts vermag mit 107 Mio. CHF zu überzeugen.

Das Prämienvolumen im Geschäft mit Prämien mit Anlagecharakter ist im Vergleich zum Vorjahr mit 801.6 Mio. CHF um 9.0% tiefer ausgefallen (Vorjahr: 880.7 Mio. CHF). Grund für diese Entwicklung ist die anhaltend herausfordernde Marktsituation für Produkte mit Anlagecharakter in Luxemburg. 

Das Lebenergebnis vor Finanzierungskosten und Steuern (EBIT) verbesserte sich um 23.5% auf 131.3 Mio. CHF (Vorjahr: 106.3 Mio. CHF) durch unter anderem einen etwas geringeren Reservierungsbedarf im Vergleich zur Vorperiode. 

Die Neugeschäftsmarge im Lebengeschäft liegt im Halbjahr 2020 bei guten 44.9% (Vorjahr: 34.2%).

Nichtleben- und Lebengeschäft

Die Sparte Asset Management und Banking erzielte mit einem EBIT von 37.0 Mio. CHF (Vorjahr: 42.6 Mio. CHF) ein solides Halbjahresergebnis. Während der EBIT des Asset Management trotz der Marktverwerfungen stabil blieb, führten ausserordentliche Investitionen der Baloise Bank SoBa in die Optimierung und Verbesserung der Vertriebsstruktur mit dem Ziel, die Zukunftsfähigkeit zu stärken, zu einer einmaligen Belastung. 
Das Anlageergebnis auf Versicherungsgeldern ist mit 615.8 Mio. CHF tiefer als jenes des Vorjahrs (Vorjahr: 670.4 Mio. CHF). 

Das Zinsumfeld wurde im ersten Halbjahr 2020 abermals herausfordernder. Die laufenden Erträge liegen mit 571.6 Mio. CHF unter jenen der Vergleichsperiode (Vorjahr: 615.0 Mio. CHF). Dies als eine direkte Folge der tieferen zu erwirtschaftenden Renditen auf der Wiederanlage von Obligationen und Hypotheken. Die in der Erfolgsrechnung erfassten Nettogewinne liegen mit 311.3 Mio. CHF um 64.7 Mio. CHF höher als im Halbjahr 2019. Im Vergleich zur Vorjahresperiode sind die Wertberichtigungen um 100 Mio. CHF auf 148.5 Mio. CHF angestiegen. Dies hauptsächlich aufgrund der Aktienmarktverwerfungen wegen der Covid-19-Pandemie. 

Das Ergebnis aus Währungen von –55.4 Mio. CHF ergibt sich aus Währungsabsicherungskosten sowie aus Währungseffekten aus dem nicht abgesicherten Fremdwährungsexposure. Das für Versicherungsgelder erwirtschaftete Anlageergebnis entspricht einer Nettorendite von 1.0 % und ist leicht tiefer als im Vorjahr (1.2 %). Die nicht realisierten Mehrwerte haben sich infolge der Aktienmarktkorrektur und der Spreadentwicklung reduziert. Die IFRS-Performance der Versicherungsgelder (einschliesslich der nicht erfolgswirksamen Nettowertveränderungen der Kapitalanlagen, aber ohne Wertänderungen der bis zum Verfall gehaltenen Fremdkapitalinstrumente) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3.3 Prozentpunkte auf 0.6% reduziert. 

Trotz des schwierigen Marktumfelds konnte die Baloise die Drittkundengelder um 341 Mio. CHF steigern. Seit Beginn der strategischen Neuausrichtung im Jahr 2017 konnten in Summe 2.4 Mrd. CHF Kundengelder akquiriert werden.

Asset Management & Banking

Die Baloise zeigt sich auch im aktuell herausfordernden Umfeld als kapitalstarke und solide Unternehmung, die eine starke Bilanz ausweisen kann. Standard & Poor’s (S&P) bestätigte im ersten Semester 2020 ein «A+»-Rating für die Baloise. Der Ausblick der deutschen Geschäftseinheit Basler Sachversicherungs-AG wurde von S&P aufgrund der verbesserten Profitabilität von «stabil» auf «positiv» erhöht. Das Eigenkapital verringert sich zwar durch die Dividendenzahlung, den im März vollständig abgeschlossenen Aktienrückkauf und aufgrund der Tieferbewertung von jederzeit verkäuflichen Finanzanlagen auf 6’208.4 Mio. CHF (31. Dezember 2019: 6’715.6 Mio. CHF), ist aber nach wie vor auf einem hohen Niveau.

Eigenkapital

Die Baloise investierte weiterhin in ihre Ökosysteme «Mobility» und «Home». Die Investitionen im letzten Semester wurden hauptsächlich im Ökosystem «Home» getätigt. In der Schweiz wurde die Angebotspalette durch die Kooperation und Investition in die digitale Plattform für Hausreinigungsdienste «Batmaid» weiter ausgebaut. Auf batmaid.ch können Kunden innerhalb einer Minute versichertes und qualifiziertes Reinigungspersonal online anstellen. Dank eines integrierten Treuhandservice kümmert sich das Unternehmen im Namen seiner Kunden um die Anmeldung und Zahlung der Lohnsteuer. Dem Reinigungspersonal bringt die Plattform deklarierte Arbeit mit Sozialversicherungsschutz. In Belgien konnte die Baloise ihre Kunden gleich mit zwei Innovationen überzeugen: So hat die Baloise gemeinsam mit dem belgischen Start-up Keypoint einen neuen digitalen Assistenten entwickelt, der die Arbeit der Immobilienverwalter vereinfachen soll. Um dem Mangel an professionellen Immobilienverwaltungen in Belgien entgegenzutreten, hat Keypoint eine digitale Plattform entwickelt, die alle Akteure zusammenbringt und bei Aufgaben der Immobilienverwaltung unterstützt. Ebenso hat die Baloise in Belgien in das wallonische Start-up ImmoPass investiert, einen Dienstleister im Bereich der technischen Immobilienprüfung. Potenzielle Käufer oder Hausverwalter können mithilfe des Systems von ImmoPass den technischen Zustand ihres Gebäudes beurteilen, um so unerwartete Renovierungskosten zu vermeiden. Die neuen Impulse, die aus diesen Innovationen hervorgehen, nutzt die Baloise auch in den kommenden Monaten, um ihre Kunden mit neuen Lösungen zu begeistern.

Innovationen

«Was im ersten Halbjahr geleistet worden ist, war ausserordentlich, und es macht mich stolz, dass wir als Unternehmung ohne Unterbruch für alle unsere Anspruchsgruppen einen Service auf gewohnt sehr hohem Niveau erbringen konnten. Wir haben in den letzten Monaten eine steile Lernkurve zurückgelegt, sind effizienter und durch den Einsatz neuer Technologien auch schneller geworden. Diese Entwicklung bestätigt meine Überzeugung, dass wir die Ziele von «Simply Safe» bis 2021 erreichen sowie das Geschäftsjahr 2020 mit einem guten Ergebnis und einer unverändert robusten Cash-Generierung abschliessen werden. Auf dieser starken Basis treten wir ambitioniert und mutig die nächste strategische Phase an, deren Inhalte wir am Investorentag im Oktober präsentieren werden», so Gert De Winter abschliessend.

Ausblick

Die Baloise Group ist mehr als eine traditionelle Versicherung. Im Fokus ihrer Geschäftstätigkeit stehen die sich wandelnden Sicherheits- und Dienstleistungsbedürfnisse der Gesellschaft im digitalen Zeitalter. Die rund 7'600 Baloise Mitarbeitenden fokussieren sich deshalb auf die Wünsche ihrer Kunden. Ein optimaler Kundenservice sowie innovative Produkte und Dienstleistungen machen die Baloise zur ersten Wahl für alle Menschen, die sich einfach sicher fühlen wollen. Im Herzen von Europa mit Sitz in Basel, agiert die Baloise Group als Anbieterin von Präventions-, Vorsorge-, Assistance- und Versicherungslösungen. Ihre Kernmärkte sind die Schweiz, Deutschland, Belgien und Luxemburg. In der Schweiz fungiert sie mit der Baloise Bank SoBa zudem als fokussierte Finanzdienstleisterin, einer Kombination von Versicherung und Bank. Das Geschäft mit innovativen Vorsorgeprodukten für Privatkunden in ganz Europa betreibt die Baloise mit ihrem Kompetenzzentrum von Luxemburg aus. Die Aktie der Bâloise Holding AG ist im Hauptsegment an der SIX Swiss Exchange kotiert.

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