Kundenberatung im Aussendienst | «Ich bin stolz auf das, was ich mache.»

Corinna Fröschke
29. September 2020
Aussendienst, Haltung / Einstellung, Motivation, Networking, Produktivität, #worklifebaloise
«Wir Versicherer verkaufen ein Blatt mit einem Versprechen drauf», sagt Sandro Burn (33), der seit 11 Jahren Baloise Kundenberater ist. «Das Vorurteil lautet nicht selten: «Das Versprechen halten die eh nicht ein.» - Wenn aber Wasser im Keller unserer Kunden steht, sind Erleichterung und Dankbarkeit gross, diese Versicherung abgeschlossen zu haben.»

Viel investieren, um Vertrauen zu ernten

Sandro ist seit August 2009 für das Gotthard-Gebiet zuständig, genauer gesagt für das Urserental. Hier ist er ebenso aufgewachsen, und betreut heute über 500 Kunden. «Ich bin stolz auf das, was ich mache», sagt er mit spürbar gesundem Selbstbewusstsein. «Ich habe mit 15 Kunden angefangen und musste mich erstmal beweisen. Dass man mich in der Region kennt, war zu Beginn Fluch und Segen zugleich», erinnert er sich. «Klar, hast du ein Netzwerk, aber alle wissen, dass du der Neue, bist - und sie sagen «Junge, schaff erstmal 2-3 Jahre».

Ich brauchte viel Geduld bis meine Kundengespräche in Vertrauen gipfelten. Aber irgendwann tragen die Investitionen Früchte, irgendwann spricht sich herum, was man leistet und dann wird aus Akquise ein Abarbeiten der Vorarbeit.»

Versicherungsheini ist Versicherungsheini. Ich bin stolz drauf. Es braucht uns.

ein Mann in einem blauen Hemd mit dunkler Brille sitzt auf Steintreppe an Steg

Freiheit und finanzielle Anreize vs. Vorurteile

«Unser Job hat kundenseitig mit einem grossen Vorurteil zu kämpfen», beschreibt Sandro. «Manche glauben nicht, dass wir gemeldete Schäden final regulieren. Allerdings stehe ich mit meinem Namen für meine Arbeit. Baue ich Mist, wissen das in kurzer Zeit alle. Ich gebe ständig mein Bestes. Herausforderungen spornen mich an.»

Die Überzeugungsarbeit ist Teil des Jobs eines Kundenberaters, aber eine enorme Freiheit und Geld verbinden sich ebenso damit. Sandro gerät ins Schwärmen. «Ich bestimme wann ich was erledige, wann ich Mails bearbeite, Kunden besuche, Telefonate führe. Möchte ich vormittags zur Einschulung meines Kindes, gehe ich hin. Hauptsache meine Arbeit stimmt im Ergebnis.»

Dass Kundenberater gut verdienen, ist kein Geheimnis. Ja, leistungsgebunden und ja, unter Druck, «aber mein Einkommen und meine Flexibilität gehen Hand in Hand. Mit dem Erfolg steigt die Freiheit. Das ist ein hohes Gut, das dich für deine Leistung entschädigt.»

Mit dem Erfolg steigt die Freiheit. Das ist ein hohes Gut, das dich für deine Leistung entschädigt.

Kein Bock auf Klinkenputzen? | Ein Klischee

Das nächste grosse Klischee, mit dem Kundenberater kämpfen, ist das Klinkenputzen. Neukunden zu akquirieren, ihnen proaktiv Produkte anzubieten, das klingt für Viele anstrengend. «Dabei sind genau das die besten Momente unseres Jobs», betont Sandro. «Wir begleiten Menschen in ihrem Leben und wenn Kunden verstehen, warum dieses oder jenes Produkt Sinn macht, ist das eine tolle Bestätigung unserer Arbeit.»

Dabei ist es egal, ob man als Quereinsteiger und Experte im Aussendienst agiert, meint der 33-jährige. «Ich habe ehemalige Schreiner gesehen, die toll verkaufen und Ex-Banker, die es schlecht gemacht haben. Die Einstellung zählt. Will ich mich reinhängen und das Beste für den Kunden

Dass man im Aussendienst gut verdient, ist kein Geheimnis.

Fakt und Fazit

«Ich habe viel Unterstützung erfahren – fachlich wie finanziell. Ich hatte immer das Gefühl, dass man mein Potenzial sieht. Die Baloise hat mir z.B. meine Weiterbildungen zum Finanzberater und -planer ermöglicht. Ausserdem wurde mir sehr früh Verantwortung anvertraut, obwohl ich noch keinen Leistungsbeweis erbracht hatte.

Man muss anfangs Geduld haben – der Weg ist lang, aber wer sich mit Kundenberatung identifiziert, wird den Erfolg ernten, Flexibilität gewinnen und finanzielle Unabhängigkeit geniessen. Ein Zusammenspiel, das für hohe Lebensqualität steht.»

 

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