Aus dem Vatikan in die Versicherung | Viele Wege führen nach ...

Corinna Fröschke
25. November 2020
Entwicklung, Haltung / Einstellung, Kultur, Schaden
Marco Ruppen (31) arbeitet bei uns seit 2016, heute ist er Fachspezialist im Bereich Schadenversicherungen für Unternehmen. Sein Werdegang nimmt ZickZack-Linien, wie sie kantiger kaum sein könnten: Von einer Kochlehre gings in die Schweizer Garde, und dann in die Versicherung.

Von der Kochlehre ...

Nicht selten werden die ersten Schritte im Berufsleben in Familien- oder Freundeskreisen gelegt und so war es auch bei Marco. «Meine Tante führt ein Restaurant und ich habe dort oft ausgeholfen», erinnert er sich. «In dieser Zeit ist in mir der Wunsch gewachsen: Ich mache eine Lehre zum Koch.» Marco beschreibt einen Beruf, der ihm sehr gefallen hat, der aber aufgrund der saisonalen Einsätze, wenig Sicherheit mit sich brachte. "

... in die Schweizer Garde.

Ein wichtiger Grund, sich für den Dienst in der Schweizer Garde zu melden, war Marcos Wunsch, sein Italienisch zu verbessern und neue Erfahrungen zu sammeln. So gehörte er plötzlich zur Grenzwache des Vatikans und war für die Sicherheit von Papst Benedikt XVI verantwortlich. "Während der vielen Dienststunden im apostolischen Palast und auf der Schildwache hatte ich genügend Zeit, mir Gedanken zu machen, wie meine berufliche Zukunft aussehen soll. Dort habe ich den Entschluss gefasst, umzuschulen.»

Ich mache mir aktiv Gedanken über meine Entwicklung. Ideen habe ich immer.

Von der Handelsschule ins Marketing

Nach seiner Rückkehr absolvierte er die Handelsschule und übernahm in Zürich einen sehr zahlenfokussierten Job bei einer Marketingfirma. «Hier gings um Monatsstatistiken und Margen. Nach drei Jahren etwa habe ich erneut gewechselt und bin über private Kontakte in den Aussendienst der Baloise."

… und schliesslich ins Versicherungsgeschäft

«Der Job eines Kundenberaters ist unheimlich vielseitig», schwärmt Marco. Man spürt, dass er hier seine Passion gefunden hatte. «Jeder Tag ist anders, weil jeder Kunde anders ist."

Im August 2018 nutzte Marco die Chance, als Sales Promoter auf der Generalagentur in Zürich anzufangen. «Der Job eines Sales Promoters ist sehr vielfältig: von der Eventorganisation bis hin zu Controlling-Aufgaben. Ich würde behaupten, es ist der abwechslungsreichste Beruf auf einer Generalagentur, bei dem ein umfassendes Wissen gefragt ist.»

ein junger Mann an seinem Laptop im Home Office

Job-Hopping | «Ich will mich immer weiterentwickeln.»

Marcos Motivation voranzukommen, beständig Neues zu lernen, ist gross. «Ich mache mir aktiv Gedanken über meine Entwicklung. Ideen habe ich immer», lacht er und bespricht seine Karriereplanung mit seinem direkten Vorgesetzten Domenico Simoni. «Er unterstützt mich. Als durch einen internen Wechsel eine Stelle als Fachspezialist Schadenversicherung Unternehmenskunden neu besetzt werden sollte, wurde im Juni 2020 ein weiterer Weg für mich frei."

«Ich mag deutliche Worte.»

«Was mir an der Arbeit auf einer Generalagentur gefällt, sind die klaren Strukturen. Wir reden offen miteinander. Domenico hat im Umgang mit uns Mitarbeitenden eine direkte wie wertschätzende Art, Dinge zu adressieren und Leistung einzufordern. Ich ticke ähnlich. Er sieht, was ich kann und unterstützt mich, mich dorthin zu entwickeln.»

Im Gespräch mit Marco wird deutlich: Egal, welche neuen Herausforderungen er wann und wo in seinem Leben angenommen hat, er hat sie mit Bravour gemeistert. Diese Erfahrungen helfen ihm, sich schnell in immer neuen Situationen zurechtzufinden. "On top muss ich sagen: Das Umfeld tut sein Übriges. Wir sind eine grosse Familie und unterstützen uns gegenseitig.»

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