Wie der Vater so der Sohn | Kundenberatung über Generationen

Corinna Fröschke
7. Mai 2019
Kundenberater, Aussendienst
Chrys Donnet ist 25 Jahre alt und einer unserer jungen Kundenberater in Lausanne. Warum er sich für diesen Beruf bei einem Versicherer entschieden hat? Weil Papa selbst seit 33 Jahren ebenfalls für die Baloise arbeitet und ihm ein Praktikum nur empfehlen konnte. "Ich habe sicher nicht immer gemacht, was mein Vater mir sagte, aber das war ein sehr guter Rat." Chrys lacht.

Aus den Bergen nach Lausanne

Aufgewachsen ist Chrys in Morgins, einem kleinen Dorf im französischen Teil der Schweizer Alpen. "Es war ein grosser Schritt für mich, nach Lausanne zu gehen, aber ich wollte es unbedingt versuchen und sehen, was es mit mir macht." Im August 2016 ging es los. Schnell wurde Chrys klar, dass die Baloise doch nicht so eine grosse Firma ist, wie er zunächst befürchtet hatte: "Sie ist vor allem eine grosse Familie", sagt er, "und das hat mir den Einstieg erleichtert." Sein Chef im Praktikum gab ihm die Zeit, sich einzugewöhnen und so eroberte sich Chrys Tag für Tag seine eigene Versicherungswelt.

Von Lausanne zurück in die Berge

Dass er einmal den Kundenstamm seines Vaters übernehmen würde, war schnell klar, nur der Übergang verzögerte sich. Deshalb wechselte Chrys nach seinem Praktikum zunächst zu unseren Kundenberatern am Telefon - an die baloisedirectline, lernte viele neue Leute kennen, fand Freunde und tauchte weiter in die Vertriebswelt ein. "Eine wertvolle Zeit für mich. In diesem Jahr habe ich erneut unheimlich viel gelernt." Danach ging es zurück ins Heimatdorf, zurück nach Morgins. "Ich begreife diesen Schritt als riesen Chance für mich. Die Leute in unserem Dorf kennen uns, ich komme in vertraute Kreise, mein Vater hat einen guten Ruf und dieses Gefühl möchte ich weiter leben. Ich trete in grosse Fussstapfen." Noch arbeiten beide für die Baloise, und sie sind ein gutes Team, aber bald wird Chrys das Portfolio allein übernehmen.

Kundenberater Chrys sitzt am Tisch in seinem mit viel Holz verkleidetem Büro.

Täglicher Workflow

Alle Aufgaben als Kundenberater gipfeln darin, die Kunden in ihren Versicherungsfragen zu unterstützen. "Ich begleite sie durch ihr Leben, beim ersten Handy, Auto, Haus. Ich sehe wie sich Familien bilden und neue Bedürfnisse nach Sicherheit entstehen. Das finde ich toll." Chrys erzählt, dass die Produktpalette immer grösser wird, dass sie sich mit der fortschreitenden Digitalisierung auch immer rasanter verändert. Aber er beruhigt auch: "Es geht nicht darum, jedes Produkt im Detail zu kennen. Du musst vielmehr wissen, ob es zum Kundenbedürfnis passt und wie es ihm Sicherheit geben kann. Solange du schlüssig erklären kannst, welchen Mehrwert es bietet, bist du auf der sicheren Seite." Die Souveränität und das vertiefte Wissen kommen mit der Zeit. Mit jedem Kunden lernt Chrys etwas mehr dazu.

Jeder für jeden | Die Baloise Familie

Die Unterstützung in der Baloise ist gross. Chrys beschreibt das Miteinander als ein grosses Plus, für das er jeden Tag dankbar ist. "Man findet immer jemandem, der einem hilft oder Fragen beantwortet. Sei es mein Chef, der mich überall unterstützt oder sei es mein Vater. 33 Jahre Berufserfahrung sind eine Bank. Er kennt seine Kunden und gibt sein immenses Wissen an mich weiter." Umgekehrt bemüht sich Chrys, diese Haltung auch von sich aus zu leben. Er hilft anderen wo es geht und versucht, dieses Familiengefühl, das er von Anfang an erfahren durfte, seinerseits weiterzugeben. "So profitieren alle." Als Kundenberater ist Chrys im Wesentlichen Einzelkämpfer. So richtig häufig sieht er sein Team nicht, aber wenn sie aufeinander treffen, dann schätzt er diesen Austausch sehr.

Und in Zukunft?

"… werde ich wohl doch einige Sachen verändern müssen, die mein Vater etabliert hat. Ich bin nicht er. Ich werde meine eigene Linie finden müssen in dem Rahmen, den er bereits vorgeebnet hat." Bis es soweit ist, bemüht sich Chrys einfach möglichst viel zu lernen. Die Erfahrungen des Vaters sind für ihn Gold wert. "Mit Blick auf die Baloise als Unternehmen wünsche ich mir, dass wir möglichst alle an einem Strang ziehen. Die Veränderungen unserer Zeit sind gewaltig und wir werden sie nur gemeinsam bewältigen." Um hier konkurrenzfähig zu bleiben, ist Chrys auch bereit, seine Komfortzone zu verlassen. "Ich bin der Typ, der immer viel erreichen und weiter vorankommen will. Das ist gut, das gefällt mir, denn so entwickle ich mich weiter und bin in der Lage, noch effektiver zu arbeiten."

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