Rund um die Baloise

Voneinander lernen | Diversität

Corinna Fröschke
15. Oktober 2019
CSR, Kultur, Motivation, Diversität
Dürfen junge Menschen ihre Meinung sagen? Blockieren Ältere Veränderungen? Ist Naivität negativ und kann das Zusammenspiel aus Jung & Alt befruchten? Wir haben Kolleginnen und Kollegen der Baloise verschiedener Generationen nach ihrer Zusammenarbeit gefragt. Die Antworten sind sehr wertschätzend füreinander.

Vorbild sein | Werte leben

Willi Kauer geht nach über 40 Jahren in der Kundenberatung in Pension. Dies jedoch nicht, ohne seinem Sohn Livio seinen Kundenstamm zu hinterlassen. «Ich bin stolz, dass mein Sohn mein Lebenswerk übernimmt. Er hat über die Jahre gelernt, wie wichtig es ist, seine Kunden zu pflegen. Diese Haltung konnte ich weitergeben.» Für Livio war schon als Kind klar, dass er seinem Vater beruflich folgen wollte. «Er hat stets gesagt, er liebe den Freitag wie den Montag. Da war klar, ich werde Kundenberater.»

Wissen weitergeben und wahren

Für Digitalisierung begeistern

«Ganz sicher habe ich durch meinen Vater gelernt, dass es zum Job gehört, morgens früh aufzustehen und Leistung von sich zu verlangen. Druck ist Ansporn, Performance ist mein Leben. Wenn ich sehe, wie mein Einsatz unsere Kunden unterstützt, sehe ich in mir den Anspruch meines Vaters.» Willy lacht: «Heute lerne ich von Livio. Früher haben wir Versicherungsbausteine einzeln verkauft. Mein Sohn hingegen bietet alles im Paket, auch wenn die Prämie vierstellig ausfällt. Livio hat den Mut, sie dem Kunden zu offerieren – mit Erfolg.»

Generationenwechsel

Auch in unserer Generalagentur in Dornach verändern sich Personalien: der langjährige Generalagent Kuno Gasser übergibt an seinen jüngeren Kollegen Stefan Keller. «Die Zusammenarbeit zwischen uns war zuletzt sehr eng und mich beeindruckt, wieviel Freiraum Kuno seinen Mitarbeitenden lässt. Vertrauen schenken ist etwas, das ich von ihm gelernt habe.» «Unser Lernen ist beidseitig», räumt Kuno ein. «Für meine Generation war es lange undenkbar, ohne Krawatte arbeiten zu gehen. Heute erlebe ich, dass wir business casual gekleidet nichts an Seriosität gegenüber Kunden einbüssen. Auch eine Form von Freiheit.»

Nachwuchs fördern

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