Rund um die Baloise

Von St.Gallen nach Basel | Aus der Lehre in die Festanstellung

Corinna Fröschke
22. September 2021
Ausbildung, Berufseinstieg, Kultur, Kundenservice
Peninna Zürcher (18) kommt aus Degersheim. Das liegt ca. 20 Autominuten von St.Gallen entfernt, wo sie drei Jahre KV-Lehre auf unserer Generalagentur (GA) absolviert und herausgefunden hat: Ja, Versicherungen sind mein Ding! Aber ich möchte gern woanders hin: Also, ab nach Basel. Ab in den Kundenservice! Ab in ein neues Leben!

Hallo Lehre? Hallo Baloise!

Vor drei Jahren – so salopp muss man das einfach sagen – hatte Peninna keinen Plan. Was soll sie nach der Schule machen? Ihre Mama kümmerte sich umso mehr, entdeckte Ausbildungsbetriebe, schrieb Bewerbungen und schwupp-di-wupp hatte Pennina Roland «Roli» Huber am Telefon. «Hey, du interessierst dich für eine KV-Lehre bei der Baloise? Dann komm vorbei und schau’s dir an.»

«Die Baloise hat sehr schnell zurückgerufen», erinnert sich Peninna und mir von Anfang an das Gefühl vermittelt: «Sie wollen mich ausbilden. Mich, mit meiner Persönlichkeit. Ich spürte, der Mensch ist ihnen wichtig.»

Die Baloise hat mir von Anfang an das Gefühl gegeben, sie wollen mich ausbilden. Mich, mit meiner Persönlichkeit. Ich spürte, der Mensch ist ihnen wichtig.

Hallo Vielfalt! Hallo Abwechslung!

«Was mir ausserdem gefallen hat, war der Schnuppertag: Mir wurde so Vieles so gut erklärt, dass ich es an meinem ersten Arbeitstag immer noch wusste.» Peninna lacht. Mit ihren 18 Jahren wirkt sie sehr weit und klar. Heute weiss sie, was sie will. Drei Jahre KV haben auch ihre Persönlichkeit weiterentwickelt. «Schon beim Schnuppern war ich begeistert, vom abwechslungsreichen Versicherungsgeschäft. Es gibt so viele Branchen, so viele unterschiedliche Aufgaben, und so war meine Ausbildung auch eine Reise durch sehr viele Bereiche.» Zweieinhalb Jahre arbeitet sie auf der GA, die letzten 6 Monate am Hauptsitz.

Hallo Zusammenarbeit! Hallo Miteinander!

Überall findet Peninna Unterstützung: Als sie während der Einführungswoche krank wird, bekommt sie Hilfe, um wieder Anschluss zu finden. Sie lernt schnell, selbständig zu arbeiten und ist schnell auch ein bisschen überfordert. Klar, bei so viel Neuem. «Wir Lernenden werden regelmässig um Feedback gebeten: Was läuft? Was fordert uns? Da habe ich offen beschrieben, wie ich mich fühle und sofort wurde für mich nachjustiert, damit ich noch besser lernen kann.» Peninna hatte auch immer Praxisausbildende an ihrer Seite, die sie als Mentoren begleiten. «Mir hat es sehr geholfen, feste Ansprechpartner/innen zu haben.»

Bestanden! | Zeugnisübergabe

Hallo Lernkurve! Hallo neues Wissen!

Peninna lernt schnell und fleissig. Zwei Tage geht sie zur Schule, drei arbeitet sie auf der GA. Sie erstellt Offerten für Motorfahrzeug- und Hausratversicherungen. Sie arbeitet am Schalter. «Anfangs hatte ich grossen Respekt. Ich wollte immer, dass unsere Kunden/innen gut versorgt sind.» Sie telefoniert, kümmert sich um die Post, und unterstützt die Arbeit im Tagesgeschäft. Im 2.Lehrjahr wechselt sie aus dem Privat- ins Unternehmenskundengeschäft und ist erneut gefordert. «Versicherungen für Unternehmen sind einem erstmal sehr fremd. Ich hatte teils noch nie davon gehört, und sie sind komplex. Meine Lernkurve war steil.» Nach einem halben Jahr wechselt sie erneut, nun ins Einzelleben und betreut Personenversicherungen.

Praxisausbilder unterstützen als Mentoren

«Peninna in drei Worten? Hammer! Super! Genial! Sie ist ein Meitli aus dem Ländle, hat immer einen Spruch auf Lager und wusste sich immer zu helfen, wenn sie Hilfe brauchte. Sie ist sehr belastbar, verlässlich und hilfsbereit – eine absolut wertvolle Mitarbeiterin bei uns auf der GA. Sie hat eine super Auffassungsgabe und war nicht umsonst ziemlich schnell in der Rolle einer Fachspezialistin unterwegs. Das ist anspruchsvoll. Wir alle schätzen sie sehr. In Basel wird sie den Laden rocken und sicher ihren Beitrag am Erfolg leisten.»

Melih Yaman, Praxisausbilder

Hallo Verantwortung! Hallo «aufpassen»!

«Wir hatten in der Zeit einige Wechsel auf der GA und so kam es, dass ich plötzlich als Fachspezialistin im Einzelleben agierte. Ich war die Einzige, die tief in den Fachthemen steckte und übergangsweise übernehmen konnte. Das war einerseits toll, weil ich viel Vertrauen spürte und Verantwortung übernahm. Andererseits war ich auch noch Lernende und musste den Mut finden, zu sagen, dass ich weiterhin Support brauche.»

Das letzte halbe Jahr verbringt Peninna im Lernendenteam am Hauptsitz in Basel. «Das war cool, mit so vielen in etwa Gleichaltrigen zusammenarbeiten zu können. Auf der GA sind alle echt toll, aber sie sind eben doch älter. In Basel lernt man gemeinsam mit anderen jungen Leuten.»

Wir Lernenden werden um Feedback gebeten: Was läuft? Was nicht? Da habe ich offen beschrieben, wie ich mich fühle und sofort wurde für mich alles getan, damit ich noch besser lernen kann.

Hallo Festanstellung

Im August 2021 hat Peninna fest bei uns angefangen – im Kundenservice Einzelleben in Basel. Dafür zieht sie um. «Mir haben die Aufgaben und das Miteinander am Hauptsitz so gut gefallen, dass ich das Abenteuer «neue Stadt» eingehen wollte. Die Leute sind so unglaublich freundlich bei der Baloise. Ich fühl mich, als käme ich heim, wenn ich zur Arbeit gehe. Das ist schon echt besonders und toll.»

Peninna sagt, dass sie über ihre Ausbildung hinweg selbständiger geworden ist, dass sie stets nach Lösungen sucht und Wege findet, und dass sie gelernt hat, mit Druck umzugehen. Wertvolle Lektionen für ein ganzes Leben.

Aus der Lehre in die Festanstellung

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