Rund um die Baloise

Kann deine Idee unsere Zukunft gestalten? | Sei innovativ!

Corinna Fröschke
6. November 2020
Digitalisierung, Haltung / Einstellung, Innovation, Mitgestalten, Motivation, Veränderung / Change
Eigene Business-Ideen zu verfolgen, ist Teil der Baloise Kultur. Wo können wir besser werden, simpler werden, intuitiver werden? Wo liegen neue Geschäftsfelder? Jeder Mitarbeitende kann und soll mitdenken und mitgestalten. So ist zum Beispiel die App Parcandi entstanden: Der einfachste Weg, um einen Parkplatz zu finden.

Neue Lösungen für neue Kundenbedürfnisse

«Ich kenne niemanden, der gern mit seinem Auto auf Parkplatzsuche geht. Das ist verschwendete Zeit», sagt Corsin Sulser aus unserem New Business Team, und so kam er Ende 2019 auf die Idee einer Parkplatz-App.

Sie vermittelt in privaten Wohn- und Geschäftsgebäuden ungenutzte Parkflächen. «Eine Million Franken Verlust entstehen allein der Baloise jährlich durch ungenutzte Parkplätze in unseren Immobilien. Da setzt die Idee an», ergänzt Corsin. «Autofahrer suchen Parkflächen, private Anbieter stellen sie zur Verfügung. Beide gewinnen: die einen Zeit, die anderen Geld.»

Die Baloise ist im Wandel. Innovationstreiben wird gefördert.

Unternehmer im Unternehmen!

Solche Denkansätze fördert die Baloise. Sie regt Innovationswettbewerbe an und stellt Mitarbeitenden Arbeitszeit zur Verfügung, Ideen zu entwickeln. Nach dem Motto: Wenn das dein Unternehmen wäre, wo siehst du Geschäftsfelder? Leg los!

Arbeitszeit für eigene Ideen

«Es ist ein Privileg», betont Duri Campell aus unserem Customer Interactions Team, «dass wir von der Baloise bezahlte Arbeitszeit anteilig in eigene Ideen stecken können. Dieses Modell wird explizit in immer mehr Bereichen gefördert

Als Duri von Corsins Überlegungen hörte, war er sofort Feuer und Flamme und wollte den Plan mit ihm voranbringen. «Das Baloise Netzwerk funktioniert», bemerkt Corsin mit Stolz. «In so einem Unternehmen findet man überall Expertise, aber dass uns so viele Menschen unterstützen wollten, ist besonders. Viele haben abseits ihrer eigentlichen Aufgaben Zeit in uns investiert. Der Spass und die Hilfsbereitschaft waren so spürbar wie bemerkenswert. Das ist Teil der Baloise Kultur

vier Männer halten Schilder in die Höhe

IT Bets Team prüft und unterstützt Innovationen

Neue Ideen durchlaufen in der Baloise einen bestimmten Prozess, u.a. können sie im Bets Customer Board vorgestellt werden. Eine Art interne Jury, die abwägt, welche Kundenlösungen Potenzial für die Zukunft mitbringen. Gibt es ein GO, wird ein MVP – ein minimal viable product – erstellt, eine schlanke Version des eigentlichen Produkts.

So kam Fabienne Gisiger als Business Engineer an Bord, quasi als IT-Schnittstelle im Baloise Bets Team, das unser Innovationstreiben technisch unterstützt. «Wir haben eine Web Applikation programmiert, die heute zehn Parkplatzflächen anbietet und vermittelt. Es geht darum, binnen kurzer Zeit möglichst einfach am Kunden auszutesten, ob die Idee funktioniert und Anklang findet. Später lässt sie sich qualitativ wie quantitativ erweitern.»

Screenshot eines Mitarbeiters in Videocall

Es ist ein Privileg, dass wir bezahlte Arbeitszeit anteilig in eigene Ideen stecken können.

Viele Kollegen haben uns mit ihrem Know-how unterstützt. Der Spass und die Hilfsbereitschaft waren so spürbar wie bemerkenswert.

Rückenwind aus dem Konzern

«Die Baloise Kompetenzen liegen überall», bemerkt Duri. «Legal und Compliance unterstützen uns bzgl. der im Hintergrund liegenden Vertragswerke und Richtlinien im Schweizer Markt. Es gibt Fachleute, die die Gestaltung und den Druck der Werbemittel erledigen, das Bets Team sorgt für die technische Umsetzung, das Customer Analytics Team hat die direkten Kundenkontakte. So lassen sich Minimalprodukte schnell am User testen und ebenso schnell optimieren.»

«Wir haben die Idee sehr oft gezeigt und diskutiert», erinnert sich Corsin. «Man erhält viel Feedback, muss u.a. vor der Geschäftsleitung bestehen. Überall wird die Idee gechallengt und letztlich immer mehr geschärft.»

Das Baloise Netzwerk funktioniert. Bei uns im Unternehmen findet man viel Expertise.

Warum lohnt es sich, eigene Ideen zu verfolgen?

«Weil es Spass macht und gewaltig motiviert», lacht Duri. «Man weiss nicht, wohin es geht, man muss flexibel bleiben, festhalten und loslassen können, und dabei sammelt man viel Erfahrung.»

Fabienne: «Man geht ständig aus seiner Komfortzone heraus. Die Baloise ist im Wandel, Innovationstreiben wird gefördert, aber noch nicht überall sind die Strukturen so, dass sie einen schnellen Innovationsprozess ermöglichen. Hier lernt man zu improvisieren und zeigt dem Unternehmen auf, wo Nachbesserungsbedarf besteht. Wir sind Pioniere für neue Denk- und Arbeitsweisen.»,

Corsin ergänzt: «Ich habe reichlich Mut entwickelt. Man muss Entscheidungen treffen und erfährt von sehr vielen Seiten Vertrauen. Unser Group CEO Gert De Winter ermuntert uns stets: «Don’t ask for permission! Ask for forgiveness». Daran haben wir uns gehalten."

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