Karrieretipps

Aus jeder Krise lässt sich lernen | Die Haltung zählt

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Corinna Fröschke
30. März 2022
Job + Karriere, Haltung / Einstellung, Weiterentwicklung, Weiterentwicklung
Nach zwei Jahren Pandemie löst sich der Baloise Krisenstab auf – vorerst. Natürlich wissen wir nicht, ob wir ihn nicht im Herbst wieder einberufen müssen. Fakt ist, der Krisenstab durfte rückblickend viel lernen und wir möchten diese Erfahrungen teilen. Interessant für alle, die gern Verantwortung übernehmen.

Ruhe bewahren | Sicherheit geben

Auch wenn uns täglich schlimme Nachrichten erreichten, auch wenn sich eng getaktet permanent Vieles veränderte, mussten wir Ruhe bewahren. Wir im Krisenstab waren Kompass für eine ganze Organisation: Die von uns erarbeiteten Guidelines und Empfehlungen gaben Sicherheit in Zeiten maximaler Ungewissheit.

Schnelle Entscheidungen waren der Schlüssel zu mehr Sicherheit für alle.

Diversität und Transparenz

Niemand hatte so eine Krise je zuvor erlebt. Es gab keinen Masterplan, wie man durch sie hindurch geht. Die Situation war komplex und immer neu, weil sich Rahmenbedingungen ständig veränderten. Anhand der aktuellen Gegebenheiten mussten wir schnell entscheiden und die Betonung liegt auf müssen.

Um aber entscheiden zu können, waren viele Perspektiven im Krisenstab notwendig. Verschiedene Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen brachten verschiedene Aspekte ein. Hier frühzeitig transparent alle einzubinden und zu informieren, war so essentiell wie hilfreich.

Um Entscheidungen treffen zu können, waren viele Perspektiven notwendig. Hier frühzeitig transparent alle einzubinden und zu informieren, war so essentiell wie hilfreich.

Lern was, dann kannst du was!

Entscheidungen treffen und bereit sein, sie zu revidieren

In einer Zeit, in der die Ungewissheit gross und die Situation permanent eine andere war, in der der Bundesrat ständig neue Massnahmen kommunizierte, musste die Baloise als Organisation schnell reagieren. Die Leute mussten sofort ins Home Office. Die notwendige Technik musste ad hoc funktionieren. Desinfektionsmittel musste zeitnah überall verfügbar sein.

Schnelle Entscheidungen waren der Schlüssel zu mehr Sicherheit für alle. Der Schutz der Mitarbeitenden stand stets im Fokus. Da sich die Faktenlage jedoch immer wieder änderte, mussten wir bereit sein, von gefassten Entscheidungen wieder abzulassen, sobald unser Wissensstand ein anderer war. Wir haben hier täglich dazu gelernt.

Vertrauen schenken

Die Leute ins Home Office zu schicken, ihnen Zeit zu geben, mit der für alle schwierigen Situation umzugehen, sie zu begleiten und zu sagen: Macht mal! Findet euch! - das bedurfte Vertrauen von allen Seiten. Dieses Gefühl von «Wir schaffen das zusammen» und «Wir lernen gemeinsam» - quasi - learning by doing - im Umgang mit der Krise. Das Allerwichtigste war, die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt zu stellen. Gesund hiess in dem Fall auch, eigenverantwortlich zu arbeiten und sich die Leute in der Krise selbst organisieren zu lassen. Vertrauen und das Loslassen haben uns geholfen.

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