Zukunft mitgestalten | «Man kann immer besser werden.»

Corinna Fröschke
14. Juli 2020
Digitalisierung, Entwicklung, Führung, Innovation, Motivation
Inga Niemeyer (40) ist seit Anfang 2020 Leiterin eines neu zusammengesetzten Bereichs: dem Sales Development und Customer Management (SDCM). Er unterstützt unsere Vertriebsorganisation dahingehend, so dass Kundenbedürfnisse bestmöglich erfüllt, und idealerweise neue Kunden für die Baloise gewonnen werden können.

Wer sich nicht anpasst, verschwindet.

«Wir als Abteilung», sagt Inga, die im Norden Deutschlands geboren wurde, «haben die Chance, an der Weiterentwicklung des Vertriebs mitzuarbeiten, im Hinblick auf eine Zeit, in der sich alles rasant wandelt – inklusive der Kundenbedürfnisse. Wie können wir, in enger Abstimmung mit dem Aussendienst, dem Produktmanagement und der Bank dazu beitragen, die Kunden- und Partnerorientierung in der Baloise zu erhöhen. Wer sich hier nicht anpasst, verschwindet vom Markt.»

Zusammenarbeit und Transparenz

Nach ihrem VWL Studium in Mannheim und einem Auslandssemester in Barcelona, wechselte Inga für einige Jahre in die Unternehmensberatung, u.a. in eine Consulting Firma in München.«Dort habe ich gelernt, dass es letztlich auf zwei Dinge ankommt: die IT und das Zusammenspiel mit den Menschen. Willst du Business-Prozesse verändern, musst du immer an die IT-Systeme ran. Allerdings bringt das beste System nichts, wenn es kein Mensch nutzt. Eine enge Zusammenarbeit sowie Transparenz zwischen IT und Fachbereich sind somit der Schlüssel zu Vielem.»

Bis 2011 war Inga im Projektmanagement unterwegs, erkannte die Wichtigkeit von umsichtigem Stakeholdermanagement und dem Austausch mit den Kollegen. So entstehen Netzwerke und mehr Ideen. «Wer Wissen teilt und diskutiert, gewinnt andere Perspektiven und begeistert idealerweise mehr Menschen für seine Sache.»

 

eine kurzhaarige blonde Frau spiegelt sich in einer Scheibe

«Etwas weiterzuentwickeln, entspricht meinem Naturell»

Privat ging Inga 2011 nach Basel und dort ins Corporate Development der Baloise. Erst managte sie Projekte auf Gruppenebene, danach auch im Konzernbereich Schweiz. «Abteilungs- bzw. länderübergreifende Zusammenarbeit hat mich immer inspiriert. Wie können wir unser Business gesamtstrategisch weiterentwickeln und optimieren? Mein Kopf erstellt ständig Ideen und Projektpläne. Auch kulturelle Change-Themen treiben mich an.»

2016 wurde Inga Mutter und übernahm vier Monate später die Leitung des Business Development Teams im Bereich Schaden. «Eine fachliche wie persönliche Herausforderung, die ich unglaublich gerne angenommen habe. Das Vertrauen in mich und der Rückhalt waren da, mein Handlungsspielraum gross. So macht Entwicklung Spass

Es ist beeindruckend und oft auch erstaunlich, wie sehr die Baloise ihren Kulturwandel vorantreibt. Vieles hat sich spürbar zum Besseren verändert.

Führen und Führung

Inga ist ein Mensch, der als Führungskraft vor allem auf die Eigenverantwortung und -initiative ihres Teams setzt.

«Es motiviert mich, mit möglichst verschiedenen Menschen zusammenzuarbeiten, weil ich daran auch selbst wachse. Aus Führungsperspektive steht für mich über allem: Wie kann ich das Beste aus jedem einzelnen herausholen? Wie nutzen wir alle unser Potenzial für die Weiterentwicklung unseres Geschäfts im Sinne der Kunden? Es gibt mir ein gutes Gefühl, wenn ich Einfluss nehmen und mitgestalten kann – sei es im eigenen Bereich oder innerhalb der gesamten Organisation."

Das gilt für den Bereich Schaden, wie für den Bereich Sales, in dem Inga seit Anfang 2020 den Bereich Sales Development und Customer Management leitet. «In beiden Bereichen geht es darum, gleichzeitig die Kundenzufriedenheit zu steigern als auch unsere Arbeit effizienter zu machen. Dafür braucht es eine gute Abstimmung von digitalen Angeboten und persönlichem Kundenkontakt.

Es motiviert mich, mit möglichst verschiedenen Menschen zusammenzuarbeiten, weil ich daran auch selbst wachse.

«Einfach mal machen und wachsen»

«Was ich an der Baloise schätze, ist die Haltung «Versucht doch mal was Neues». Mir ist bewusst, wir bewegen uns zwischen zwei Welten: einer gelernt konservativen Suche nach Sicherheit, die für unsere Branche nur allzu natürlich ist und einer Aufbruchstimmung, die von vielen Mitarbeitenden im Sinne einer Vorbildrolle wahrgenommen wie vorangetrieben wird. Ich selbst empfinde es als bereichernd, ein Umfeld um mich zu haben, in dem andere an mich glauben – und genau das Gefühl möchte ich an mein Team weitergeben: «Einfach mal machen, daraus lernen und es dann besser machen».

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